der nicht begreifen, warum. als Spinoziſt, ihm nicht tauſendmal lieber ſeyn muſte, als der AnHänger des Athanaſius, und denn ſoll es wieder nicht Leßing der Spinoziſt; ſondern Leßing, der Heuchler und Gotteslaͤſterer, ſeyn, wieder den er eifert. Ohngeachtet M. ſelbſt ſagt: daß J dem. das Gedicht, Prometheus blos um feines Inhalts willen in die Hände gegeben haben könne; ſo findet er doch in dem ganzen Urtheil des C. daruber, nichts fo unbegreiflich, als: wie die ſer Kunſtrichter mit ſchlechten Verſen habe zufrieden feyn koͤnnen und dafür nicht lieber Proſa verlangt habe?(S. 16. u. 25.) Daß L. in ſeiner Unterredung nicht mit Aufrichtigkeit ſeine wahre Meynung dem Jacobi geſagt haben konne; ſoll nach S. 12. daraus hervorgehen; weil zu einer Unterredung, die über blos metaphyſiſche Speeulationen(dergleichen jenes Leßingſche Geſprach doch nur war! mit Aufrichtigkeit gehalten werden ſoll, es erforderlich ſeyn ſoll:„daß die Unter„redenden alle geheime Winkel und Falten ibrer „Herzen gegenſeitig einander durchſchauen laſſen; „und Einer dem Andern alle ſeine geheimſten Zweinn Schwachheiten, u und Gebrechen das bey
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Der entlarvte Moses Mendelssohn oder völlige Aufklärung des rätselhaften Todverdrusses des M. Mendelssohn über die Bekanntmachung des Lessingschen Atheismus von Jacobi / Johann Heinrich August Schulze
Seite
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