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fein Eigenthum gemachte Verfuͤgungen mit deſſen Tode auch ihre Kraft verlohren haͤtten, und nunmehro unter ſeiner, als des Nachfolgers Unterſchrift und Approbation erſt ausgefertiget werden můüfen; wenn fie gültig ſeyn ſolten. Laßt uns hören z
M. hatte bekantermaſſen feine lezte Schrift ſelbſt zu Voß getrageu, nnd ſie dieſem Buchhänds ler eigenhändig übergeben; daß dieſer fie nun dru⸗; cken laſſen, und ins Publicum bringen ſolte. Hiermit denke ich, war doch nun wol die Serausgabe dieſer Schrift, von dem Verfaſſer ſelbſt vollſtaͤndig genug geſchehen? Man brauchte das Manuſcript auf dieſem Wege, auf welchen es der Verfaſſer ſelbſt gebracht hatte, nun ferner nur ungeftört gehen laſſen; ſo erhielt es die Welt gewiß. Und nun, nach M. Tode, kommt der Engel mit den großmaͤchtigen Worten aufgezogen:„Er könune dieſe Schrift des M., deren Herausgabe „der Verfaſſer ihm anvertrauet habe, der Welt nicht übergeben; ohne ꝛ.“— Engel aͤbergibt alſo etliche Wochen nach M. Tode, ein fremdes Eigenthum; was der rechtmäßige Eigenthuͤmer ſchon bey feinem Leben ſelbſt vollſtandig genug
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