DS 105 übergeben hatte?— welche laͤcherliche Anmaſſung! und welche Dreiſtigkeit, ſo etwas dem Publico weiß machen zu wollen; ohngeachtet dieſes ſo gar den Umſtand weiß, daß M. ſich auf ſeinem Gange zu Voß verkaͤltete?— Worin mag doch nun die Herausgeberwurde des Engels beſtehen; mit der er ſich ja bey M. Leben mit keinem Worte hat ruͤhmen wollen, und auf die er nun nach deſſen Tode fo ſtolz thut? Wenn M. ſelbſt der V. ſeiner Schriften war(woran Niemand zweifeln wird); wenn er ferner fein Manuſcript auch ſelbſt eigenhaͤndig dem Verleger übergab;— fo bleibt ja für den Engel nichts weiter dabey übtig, als: ent: weder, daß M. fein Manuſcript vorher etwa von dem Engel hatte ins reine abſchreiben laſſen; oder, daß M. den Engel bisweilen zum Verſchicken gebraucht, und etwa auch bey dieſer Gelegenheit durch ihn bey Voß mag haben anfragen laſſen, ob dieſer das Manuſc. unter ſolchen und ſolchen Bedingungen in ſeinen Verlag nehmen wolle? oder, daß M. dem Engel bey dem Druck der Schrift, die Correctur aiffgetragen haben moͤge.— Man nehme, welches man wolle; iſt auf alle Faͤlle die Herausgeberwüurde, mit der ſich Engel nach
m.