Dies 119
be!= daß M. ſich daruber ſo geärgert, daß ſein
. Kopf und Herz in die groͤßte Bewegung gerathen waͤren, und dieſe Aergerniß ihn nicht nur am Tage wgemartert, ſondern auch bis in die ſpaͤteſten Abend
ſtunden verfolgt hätıe; daß er aber, aller dieſer Ungebaͤrdigkeit ohngeachtet, dennoch ein wahrer practiſcher Weiſer geweſen und geblieben ſey= wobey man aber nicht erfaͤhrt, wo ihm denn die Weisheit ſaß? ſondern der Engel will daß wir
ihm das auf fein blöſſes Wort glauben ſollen.—
Und im Zamb. Correſ. führt er gar den Beweiß, daß dem M. bey aller ſeiner unanſtaͤndigen Aergerniß dennoch der Titel eines Weiſen gebuͤhre, daher: Weil M. im ſieben und funfzigſten Lebensjahre kein Jüngling mehr geweſen fen; folglich in ſeiner Aergerniß auch mit keinem Juͤnglingsfeuer mehr aufbrauſen, ſondern ſich nur auf ſolche Art habe zu Tode aͤrgern koͤnnen, wie es einem anne von ſeinem Alter u von feiner Ceibesconſtitution möglich iſt— Das ſind nun die groſſen bewundernswůrdigen Dinge, die uns E. von dem NT. zu erzehlen weiß Nun find wir alſo über den erhabenen Werth, den
nur