Formsande der hangenden Abteilung der märkischen Braun: kohlenformation mit einem ihnen eingelagerten Brauüunkohlenflöz ‚auf die Grundmoräne des Inlandeises aufgeschoben. Ferner sind noch in vielen anderen Gebieten Norddeutschlands glaziale Schichtenstörungen nachgewiesen. KErwähnt seien diejenigen der untermiocänen Braunkohlenbildungen der Unterlausitz, die Störungen des Muskauer Flözzuges, die Faltungen des Diluviums und Tertiärs bei Straach am Südabhang des Fläming, die Aufsattelung des Mittel- und Oberoligocäns bei Loburg und Gommern , die Unterlagerung der Braunkohlenbildungen bei Klinke in der Altmark durch Geschiebemergel und die Störungen des Tertiärs auf den Trebnitzer Höhen in Schlesien .
Neben den bisher angeführten Erscheinungen gewähren uns die petrographische Beschaffenheit und Struktur ‚der lockeren diluvialen Ablagerungen des norddeutschen Flachlandes einen Anhalt, um die Art und Weise. ihrer Bildung beurteilen zu können. Wir-haben--hierzu-unterscheiden zwischen solchen Ablagerungen, die_ unmittelbar_(]_, durch das Inlandeis selbst infolge_ seiner„Fortbewegung. _gebildet worden sind, und solchen, welche den dem HEise entströmenden Gletscherflüssen ihren Transport und ihre Ab- bh lagerung verdanken. Zu den: unmittelbaren Absätzen gehört G der Geschiebem ergel, der eine sehr bedeutende Verbreitung” in:Norddeutschland besitzt und auch nördlich und südlich von Berlin die Barnim - und Teltowhochfläche in großer Ausdehnung bedeckt. Er stellt eine lehmig-sandig-kiesige Masse dar, die durchschnittlich 10—12 pCt. kohlensauren "Kalk besitzt und Steine von verschiedener Größe regellos eingebettet enthält. Dabei ist diese Ablagerung stets_un
„ geschichtet im Gegensatz zu den durch Wasser transportierten