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gelegen ist, die demnach senkrecht zu den Endmoränen gestellt sind. Diese Hügel erreichen gewöhnlich eine absolute Höhe von 5-15 m. Über ihre Entstehung sind die Meinungen noch sehr geteilt, doch scheinen es in der Richtung der Eisbewegung angehäufte und vom Eise subglazial geformte Grundmoränenmassen zu sein.
Als Gebilde des zurückschmelzenden Eisrandes sind die Åsar¹)( Oser, Wallberge) anzusehen, die dort, wo sie als langgestreckte schmale Sand- und Kiesrücken dem Gelände aufgesetzt sind, oft den Eindruck künstlicher Eisenbahndämme machen. Sie sind keine Moränen, sondern fluvioglaziale Aufschüttungen der unter dem Eise in Kanälen strömenden Schmelzwasser und blieben als wallartige Erhebungen zurück, als das Eis zurückschmolz. Die die Oser bildenden Sande und Kiese sind entweder horizontal geschichtet oder auch zuweilen in demselben Oszuge steil aufgepreßt, während der innere Kern aus Geschiebemergel besteht. Es ist anzunehmen, daß die Schmelzwasserkanäle z. T. geschlossen waren, sodaß in diesem Falle horizontale Absätze stattfanden. Stellten jedoch diese Kanäle nach oben zu bereits klaffende Spalten dar, so konnte der einseitig lastende Druck der beiderseitigen Eiswände in Wirksamkeit treten, sodaß die vorher horizontal abgelagerten Sande und der durchweichte Geschiebemergel im Untergrunde emporgepreßt wurden. Es kann daher der Typus der Aufschüttungs- und Aufpressungsoser in ein und demselben Oszuge vorkommnn. Ebenso ist auch häufig eine Auflagerung von Geschiebemergel bei ihnen zu beobachten, und man
1) Von dem schwedischen Ås( Rücken), Mehrzahl Åsar.