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zialbildungen, deren Mächtigkeit auf Grund zahlreicher BohTüngen i im Durchschnitt auf ungefähr 100 m veranschlagt werden kann, obwohl sie verschiedentlich sogar 200 m überschreitet, hat sich feststellen lassen, daß unser Gebiet mehrmals vom Inlandeise überschritten worden ist. Das Vorkommen mehrerer Grundmoränen übereinander, die durch "geschichtete Bildungen, Sande oder Tone voneinander%getrennt sind, bietet an und für sich noch keinen Beweis für die Annahme mehrerer Vereisungen, denn es können solche
Bildungen bei Oszillationen des Eisrandes entstanden sein.
Da sich jedoch zwischen den Grundmoränen fossilführende Ablagerungen eingeschaltet finden, deren Charakter auf ein mildes Klima hinweist, so müssen wir annehmen, daß die Eiszeit durch Perioden mit milderem Klima, die Interglazialzeiten, ‚unterbrochen wurde, in denen ein vollständiges Zurückschmelzen des Eises aus unserm Gebiet stattfand und die Flora und Fauna_ sich ausbreiten konnte. Bisher haben wir mit Sicherheit zwei interglaziale fossilführende Horizonte im norddeutschen Flachlande nachweisen können, deren wichtigste Fundorte hier besprochen werden sollen. Seit langer Zeit bekannt ist in der Berliner Gegend. die diluviale Säugetierfauna. der Kiesgruben von Rixdorf . Die fossilen Knochenreste liegen in Kiesen auf einer unteren Grundmoräne und werden von Sanden und der oberen Grundmoräne überlagert. Es sind hier gefunden: das Mammut(Elephas primigenius), das wollharige Nashorn
Bild der geologischen Schichten nach ihren Altersverhältnissen, deren Abgrenzung durch zahlreiche 2 m-Bohrungen bewerkstelligt wird, und durch Aufdruck bestimmter Signaturen und Eintragung typischer Bohrprofile ein Bild der Bodenverhältnisse auf petrographischer Grundlage.