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( Rhinoceros antiquitatis), das Wildpferd( Equus caballus ), der Moschusochs( Ovibos fossilis), der Urochs( Bos primigenius), der Auerochs oder Wisent( Bison priscus), das arktische Rentier( Rangifer groenlandicus), der Elch( Cervus alces), der irische Riesenhirsch( Cervus euryceros), der Edelhirsch( Cervus elaphus ). Diese Rixdorfer Säugetierfauna ist nicht nur in der Berliner Gegend, sondern auch in Posen, Ostpreußen und der Provinz Hannover nachgewiesen worden. Von Raubtieren kommen noch hinzu vereinzelte Knochenreste vom Bären, Wolf und Löwen. Die Knochen können keinen sehr weiten Transport erlitten haben, da sie meist nur sehr wenig abgerollt sind. In ein und derselben Schicht finden sich Reste von solchen Tieren, die sich in ihren Lebensbedingungen wesentlich voneinander unterscheiden. Das Pferd und das Rind gedeiht in weiten grasreichen Steppen, der Hirsch liebt den Wald, der Moschusochs und das Rentier können nur in arktischen Gebieten ihr Leben fristen, und auch der Haarpelz, den das Mammut und Nashorn der Eiszeit trugen, scheint uns anzuzeigen, daß sie subarktischen Verhältnissen angepaẞt waren. Dieses Zusammenvorkommen von verschiedenartigen Tiertypen deutet darauf hin, daß die Interglazialzeit eine lange Periode umfaßte, in der sich das Klima allmählich änderte, sodaß die Lebensbedingungen für verschiedene Tiergruppen in den verschiedenen Abschnitten der Interglazialzeit vorhanden waren. Die aufgefundenen Knochenreste stellen offenbar nur einen kleinen Bruchteil der damals lebenden Säugetierfauna dar, denn es fehlen alle Anzeichen von mittelgroßen und kleinen Säugetieren, die jedenfalls auch in großer Zahl gelebt haben müssen. Aber nur die großen Knochenreste haben der Zusammenschwemmung durch stark strömende Wasser und der