14 Blatt Beelitz.
zur Geltung, als in den fast ebenso zusammengesetzten Alluvialsanden. Der Sandboden des Diluvium ist daher auch hier durchweg als Waldboden und zwar Kiefernboden zu‘ betrachten und in der Hauptsache auch als solcher benutzt, wie die zusammenhängenden grossen Flächen der Caniner, Claistower, Neuendorfer, Wendisch-Borker, Schäper und Räsdorfer Haide, der Beelitzer Stadtforst und der auf Blatt Werder. sich fortsetzenden Rochowschen und Kgl. Cunersdorfer Forst in ausgiebigstem Maasse beweisen.
Der durch die Farbenbezeichnung&sS in seinen Grenzen kenntliche, dem Dünensande zukommende Theil des Sandbodens der Section‘ist ebenfalls fast durchweg mit Kiefern bestanden und dürfte auch eine andere Verwerthung durchaus nicht zulassen. Das beweisen am besten kleine unbestandene oder auch beackerte Flächen, beispielsweise im Norden. und Nordwesten der Stadt Beelitz, sowie bei Räsdorf, wo der früher mit Kiefern dicht und wohlbestandene Sand wieder ein stetes Spiel der Winde geworden ist, so dass es jetzt reichlich Mühe und Kosten verursachen würde, denselben wieder aufzuforsten; während andererseits häufig sich der Stand der Kiefern auf dem ebenso feldspathreichen Dünensande durchaus nicht von dem guten Stande auf dem Thalsande oder dem Diluvialsande unterscheidet.
Der Sandboden des Alt-Alluvium, des sogen. Thalsandes, bildet, wie bereits im geognostischen Theile besprochen und aus der ihn bezeichnenden grünen Punktirung sofort zu ersehen ist, in der Hauptsache nur eine schmale Umränderung des grossen, das Blatt in der Hauptsache erfüllenden Diluvialplateaus.
In Folge seiner durch den nahen Grundwasserstand bedingten steten Feuchtigkeit des Untergrundes und eine ihm
ursprünglich eigene, schwache Mengung der Oberkrume mit
Humus(
seine Körnung nicht zu fein ist und dadurch die für Flugsandbildung an sich günstigen Bedingungen(Gleichkörnigkeit, vollständiges Fehlen der Steine, durchaus ebene Lage und grosse Flächen) noch mehr gesteigert werden. In diesem Falle gehen
BE) giebt er ein relativ gutes Ackerland, wenn