Teil eines Werkes 
1 (1901) Nähere Umgegend Berlins
Entstehung
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I. Charlottenburg.

Vgl. Kießlings Neuen Verkehrsplan von Charlottenburg (1:20000).

Bahnhöfe der Stadt- u. Ringbahn: 4,2 km (von Bhf Friodrich- straße) T iergarten (je 85 Min. vom Brandenburger Thor und vom Schlosse in Charlottenburg); 5 km Zoologischer Garten (Rest.); 6,1 km Savignyplatz;; 7,3 km Charlottenbur g (Rest.); 10,3 km Westen d (Erfr.) 12,3 km Jungfernheide (S. 9). Fahrpreise s. S. 8.

Straßenbahnen: Vom A lexanderplatz über den Opernplatz und das Brandenburger Thor, dann auf der Charlottenburger Chaussee und durch die ganze Berliner Straße bis zum S traßenbahnhof f ür 20 Pf.; vom Stettiner Bahnhof über Moabit u. den Wilhelmsplatz nach dem Stadtbahnhof für 15 Pf. Ferner; LützowplatzZ oologischer Garten Ch. (Straßenbahnhof); GesundbrunnenM.o&bit- Luisenplatz; S chlesischer Bahnhof Französische Strafse Lützowplatz Ch. (Amtsgericht); Görlitzer Bahnhof Moritzplatz Potsdamer Thor Savignyplatz; Schönhauser Thor Opernplatz Lützowplatz Savignyplatz. In Charlottenburg selbst: Straßenbahnhof Stadtbahnhof; Straßenbahnhof Spandauer

Bock; WilhelmsplatzWilmersdorfer Str.SavignyplatzKurfürsten- damm.

Gasth.: Türkisches Zelt, Berliner Str. 53; *Lillpopp, Berliner Str. 87, kurz vor der Flora. Rest.: * Tiergartenhof, am Bhf Tier­garten; Grand Rest. Union , gegenüber der Technischen Hochschule; *Am Knie , mit Cafe; Rest des Westens, mit Cafe, neben dem Theater, Kantstr. 8; , Prinz Luitpold, Berliner Str., Ecke der Cauerst r.; *Logenrest. Berliner Str. 61; Wilhelmshof , am Wilhelmsplatz ; Grand Rest. Savignyplatz. Weinstuben: 0. Bier, neben dem Rest, am Knie; Gebr. Habel, Berliner Str. 71. Konditoreien: Wolter , Bismarckstr., am Knie; Berliner Str. 111 Weise, Nr. 44 Hübn er & G erma nn. Pos t: Berliner Str. 62; Goethestr. 3; Berliner Str. 146; Kantstr. 50; Schloßstr. 24/25; Spandauer Berg 18. Badeansalt: Kaiser-Friedrichsbad , Kaiser Friedrichstr. 51; Schwimmbad im Kochsee, 8 Min. n. vom Straßen­bahnhof (am Westende der Stadt).

Charlottenburg, Residenzstadt an der S pree mit 189 290 (1895: 132 382) Einw., entstand seit Erbauung des Schlosses Lietzenburg (1695) durch die Kurfürstin Sophie Charlotte, Gemahlin Friedrichs I,, wurde nach ihrem Tode (1705) zur Stadt erhoben und 1720 mit dem daranstoßenden Dorfe Lietzen (später Lützow) verbunden. Erst in den letzten Jahrzehnten ist die Stadt jedoch ungemein empor- gekommen und dehnt sich fortgesetzt nach S. (Stadtbahn) und N. hin weiter aus. Ihr Weichbild umfafst 2092 ha (Berlin 6510 ha). Seit 1877 bildet Ch. einen eigenen Stadtkreis. In Garnison liegt hier das König. Elisab.- Garde-Reg. Nr. 3.

Wanderbuch für die Mark. 1.

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