Teil eines Werkes 
1 (1901) Nähere Umgegend Berlins
Entstehung
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3. Der Grunewald.

wald an den dem Gestell parallelen Seiten der Steine an­gebracht. Von NW. nach SO. durchquert den Grune- wald die alte Spandau-Teltower Straße (von Fh. Pichelsberg bis Whs Riemeister l s k St.), selbst z. T. sandig, aber meist von Fußwegen und fast durchweg von einer schattigen Allee begleitet. Die Chausseen wird der Fußgänger namentlich So. wegen der vielen Radfahrer und Wagen möglichst vermeiden.

Längere oder kürzere Wanderungen ergeben sich aus den unten gemachten Angaben von selbst. Zu beachten ist jedoch, daß durch Abholzungen und neue Anpflan­zungen der Bestand des Waldes und der Wege erheb­lichen Veränderungen unterworfen ist. Auch der Unter­schied zwischen Fuß- und Fahrweg ist vielfach schwan­kend. Die meisten der beschriebenen Wege sind vom Touristenklub für die Mark Brandenburg mit Wegweisern versehen worden; wo dieselben fehlen, gebe man auf die Angaben des Buches besonders acht. Wer eigene Wege sucht, halte sich vor allem an die Gestelle und, wo die Buchstabenbezeichnung auf den Steinen undeutlich ge­worden ist, an die Zahlen der Jagen (Rechtecke zwischen den Gestellen). Das Übersteigen des Wildgatters ist ver­boten (Thore s. auf der Karte), ebenso das Rauchenaußer- halb der öffentlichen und beiderseits mit Gräben versehenen Wege vom 1. März bis 1. Oktober.

Die zahlreichen Lokale auf der Ostseite der Bahn sind meist nicht billig; im ganzen mäßigere Preise haben die an der Havel. In der Mitte findet man nur in der Saubucht Erfrischungen. Bhf Grunewald hat auf der Ost­seite ein Rest., auf der Westseite im Sommer eine be­scheidenere Erfrischungsstation mit Kaffeeküche.

Die Zugänge zur Ostseite bilden Bhf Grunewald der Wetzlarer Bahn und Bhf Halensee der Ringbahn, ferner Stat. Schmargendorf der Ringbahn (S 18), die Stationen S teg­litz (S. 94), Zehlendorf (S. 95), Schlachtensee (S. 96) und Wannsee (S. 97) der Wannseebahn; für die Westseite gleich­falls Bhf Grunewald , sodann Bhf Westend der Ringbahn (S. 9) und der Spandauer Bock (S. 7). Nach Bhlf Grune- wald gehen: l. Stadtzüge von allen Stationen der Stadt­bahn 1/2stündl., So. im Sommer öfter (von Bhf Friedrich- straße 10,4 km); die letzte Station Eichkamp, großer Rangier- und Werkstätten-Bahnhof, hat touristisch keine Bedeutung (vgl. S. 7). Ausgang Treppe I) (Westseite); 2. die Vor­ortzüge Berlin-Potsdam der Stadtbahn (vgl. S. 93); Treppe C; 3. vom Bhf Westend (3,9 km) direkte Züge; Treppe B; 4. vom Potsdamer Ringbahnhof (10,8 km) direkte Züge nachm. stündl., im Sommer tägl., im Winter nur So.;