5. Tegel und Umgegend.
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Nach Hermsdorf (l-V* St.), 10 Min. östl., jenseit der Havel, Gasth. Neubrück; w eiter (Wegw. ,Schönfließ‘) angenehm durch die Stolper Heide über den (40 Min.) Weg von Tegel nach Stolpe; jenseits nach 20 Min. r. (1. nach Glienicke), dann über eine sandige Stelle und durch Abholzungen zum Kinderheim und zum Hohenzollern- bad (15 Min.; S. 53).
Nach Birkenwerder (2 St.). Von Gasth. Neubrück 1. den anfangs sandigen Weg am Waldrande — oder besser vom Wege nach Hermsdorf nach 7 Min. 1. das Gestell, nach 16 Min. (jenseit D) 50 Schritt 1. zum gen. Wege — Über die ehem. Stolper Ziegelei zur (50—60 Min.) Werder-Ziegelei (1. abseits; 1. weiter nach Hohen-Schöpping, S. 54); dann nö. durch guten Wald an den (Va St.) Fahrweg von Stolpe nach Birkenwerder; 8 Min. n. Rest Paradiesgarten , 25 Min. vor Bhf Birkenwerder (S. 54).
27,2 km Velten (H ot. Kersten, bei der evang. Kirche; Erfr. im Bahnhof), Dorf mit 6911 Einw., im alten Länd- chen Glien, Hauptort für die Kachelofenindustrie in Deutschland (35 Ofenfabriken, von denen die erste 1836 eröffnet wurde); der Thon wird in den w. gelegenen Pötterbergen gewonnen. — 32,8 km Vehlefanz (Whs, Breite Str. 24, 15 Min. w.). Nahe dem Bahnhof in Vorw. Vehlefanz ein Remontedepot, ebenso in den entfernteren Ortschaften Bärenklau (ö.) und Kl. Ziethen (w.) — 34,9 km Schwante (Whs; Erfr. auf der Hst.).
Die Wege nach dem Ziegenkrug (S. 42) kommen erst zuletzt in den Wald: von Bhf Velten über das große Dorf M arwitz (Gasth. am Ostende) \ z !e St.; von Bhf Vehlefanz durch das Dorf 80 Min.
25 Min. n. von Hst. Schwante liegt im Walde, an der Straße von Oranienburg nach Kremmen, *Schloß Sommerswalde mit großartigen Nebengebäuden (1. Treibhaus, r. Pferdestall). Westl. geht die gen. Straße über den (20 Min.) Faulen Graben, dann bald aus dem Walde nach (t St.) Kremmen. — Vor dem Faulen Graben r. guter Waldweg ('Sommerfeld') nach dem (55 Min.) Kremmer Damm.
39,1 km Kremmen ( *Sittels Hot., mit Garten, am Markt,
20 Min. vom Bahnhof; Niethers Hot.; Brauereiausschank, Berliner Str; Erfr. im Bahnhof; Omnibus nach Nauen,
21 km 1 mal für 1,25 M., nach Linum s. Teil II), Stadt mit 2777 Einw. Am Markte ein Kriegerdenkmal für 1813—15 und 1866—71. Die stattliche Nikolaikirche enthält Reste des alten Granitquaderbaues im östl. Teile. Durch den Vertrag von Kr. 1236 kam das Land Stargard von Pommern an Brandenburg (bis 1304). — Nördl. führt neben dem Kremmer Damm eine Promenade (gegen Ende r. das Schützenhaus mit hübschen Anlagen, nur um Pfingsten geöffnet) in Va St. zu dem westl. aus dem Kremmer See kommenden Ruppiner Kanal; jenseits das Gasth. zur Stadt Kremmen. Auf dem Kremmer Damm schlugen die von Dietrich v. Quitzow herbeigerufenen Pommernherzöge am 24. Okt. 1412 einen Heerhaufen Friedrichs I. 12 Min. n. vom Kanal, wo Johannes Graf zu Hohenlohe fiel (Grabmal in der Berliner Klosterkirche), ließ Friedrich Wilhelm IV. an
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