Nell.
Gu’n Abend!
Friede.
Gu’n Abend!
Dick.
Gu’n Abend, Nell!
Na Sie können gebrauchen Ihr dickes Fell,
Der Friede tobt, daß er fünf Minuten Gewartet hat.
Nell.
Ja, sputen, sputen!
Das ist leicht gesagt, aber schwer getan.
Schafft Euch mal erst Familie an.
Friede.
Ach, das sagt er immer.
Dick.
Was ist denn los?
Nell.
Na, glaubt’s der nicht, ich sag Euch bloß,
„Familie“ das ist ein schlimmes Wort.
Ich nahm meinen Hut und wollt’ eben fort,
Da heißt es „der George hat Magenkneifen!“
Muß ich wahrhaftig mit Salben und Seifen Erst ihn frottieren, dann mit Kamillen Ihm das Kullern und Rumoren stillen,
Und als ich denke! Na, nun ist’s gut,
Da sagt meine Frau mit verbissener Wut:
„Das wüßt ich wohl, ich bliebe zu Haus,
Das Kind ist krank, Du aber gehst aus;
Ich soll ihn pflegen und bin so matt, —
Ach, was man an Euch für ’ne Stütze hat!“
Ich wäre wahrhaftig nicht fortgekommen,
Hätt’ ich mir nicht ein Herz genommen,
Und rasch versprochen, vor allen Dingen Ihr etwas Kuchen mitzubringen.
Friede.
Von wem denn?
Nell.
Von Dir.
Friede.
Ich hab’ aber keinen.
Nell.
Na, nimm mir nicht übel, das ist zum Weinen. (Ei klopft.)
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