Teil eines Werkes 
1233 = [Neue Nr. 2646] (1932) Feldberg / geolog. und agronom. bearb. durch J. Hesemann ...
Entstehung
Seite
24
Einzelbild herunterladen

24

dann nicht bewahrheiten könnte. Die Gesamtausbildung mit allen vorhandenen Aufschlüssen spricht aber dafür, daß die wieder­gegebene Auffassung und Darstellung als Kiesmoräne allein in Frage kommt.;

f) Die Endmoräne

Wenn der Endmoränenzug schon dem Blatt Thurow seinen Stempel aufgedrückt hat, dann ist es mit dem Blatt Feldberg in noch größerem Maß ebenfalls der Fall.

DieHeiligen Hallen, die Rosenberge und der Kessel des Haüussees mit seiner Moränenumrandung gehören sicher zu den schönsten Bildern, die Endmoränen irgendwo in Norddeutschland bieten..

Für den östlichsten Teil des Strelitzer Bogens auf dem vor­liegenden Blatt gilt dasselbe, was auch über den Moränenanteil auf Blatt Thurow zu sagen ist:

Die Unregelmäßigkeit des Aufbaues, die von dem wechselnden Eisnachschub, Strömungen im Eiskörper und Hindernissen in der Grundmoränenfläche abhängig gewesen sein kann, kommt in der verschiedenen Breite des Moränenwalles, der ungleichen Höhe und Begrenzung, der Anordnung der Staffeln und der unterschiedlichen Materialverteilung zum Ausdruck.

Der Moränenzug ist ganz vorwiegend als Kiesmoräne aus­gebildet. Geschiebepackungen sind in nur recht zurücktretendem Maß vorhanden(vgl. die Schlußbemerkung in dem vorangehenden Abschnitt). Es scheint im Strelitzer Bogen hier durchgängig am inneren Rand Geschiebemergel zur Ablagerung gekommen zu sein. Die scharfe Begrenzung auf beiden Seiten des Walles, die gelegent­lich nach dem Sander hin sanfter wird, ist in dem Waldgebiet der Heiligen Hallen deutlich zu erkennen. Die Grenzziehung ist klar vorgeschrieben und nicht zu verkennen. Zwischen Neuhof und Feld­berg wird der Moränenkamm schmäler und stellt einen einheitlichen Rücken vor, der scharf aus dem Gelände heraustritt.

Der breite nördliche Beginn des Uckermärkischen Bogens ist überwiegend Geschiebemergelgelände und geht allmählich in den weniger breiten kiesigen Zug über, der vom Hauptmannsberg gekrönt wird. Der steile Innenrand in dem Steilufer des Zansens und der allmähliche Übergang in den Sander sind hier besonders markant.

Diesen beiden Moränenzügen, die mit Recht Hauptendmoränen genannt werden, stehen die Moränenstaffeln in der Umgrenzung des Haussees und des schmalen Luzins gegenüber, die sich im Aufbau