Oberflächenformen und Gewässer T
Oberflächenformen und Gewässer
Blatt Hohenbocka, zwischen 51° 24‘ und 51° 30‘ nördlicher Breite und 31° 40‘ und 31° 50‘. östlicher Länge gelegen, wird im Nordwesten und Nordosten von dem Lausitzer Urstromtal eingenommen, dessen Südrand vom östlichen Kartenrand an ıder Chaussee bei Laubusch etwa über Kolonie Erika, Kolonie Lautawerk, Groß Koschen , Hosena,.Westrand des Blattes nördlich von Hohenbocka verläuft. Die Hochfläche springt in einem starken Winkel, in dessen Scheitel die Felsmasse des Koschenberges Kegt, in das Urstromtal vor, welches auf diese Weise einen Knick erhält. Durch ‚das Urstromtal, nahe seinem Südrand fließt von Laubusch bis Groß Koschen die Schwarze Elster in etwa 1 km breitem, flach in die diluviale Talstufe eingesenktem, alluvialem Talboden. Sie erhält auf ihrem Lauf innerhalb des Blattes nur einen Zufluß östlich Groß Koschen , der aus einer großen Anzahl kleiner Quellbäche entsteht, die ihren Ursprung teils am Nordrande der Stadtforst Hoyerswerda zwischen Leippe und Schwarzkollm , teils etwas mehr nördlich zwischen Lauta und Biewoschütz nehmen. Der nordwestliche Teil des Blattes entwässert durch einen an Bär-, Pluto- und Koboldmühle vorbeifließenden Graben, der auf dem - Westlich angrenzendem Blatt Ruhland die Schwarze Elster erreicht. Stehende Gewässer— mit Ausnahme einer Anzahl von künstlichen kleinen Fischteichen— fehlen ‚auf dem Blatt. Die gesamte Hochfläche des Blattes gehört zum Stromgebiet der Schwarzen ‚Elster.
Diese südlich des Urstromtales gelegene Hochfläche erfährt eine mannigfaltige Gliederung: durch eine 1% bis 2'/, km breite Senke; sie verbindet ein bei Grünewald, Sellau und Wiednitz gelegenes Becken über Leippe und-Schwarzkollm mit dem Urstromtal. Die höhergelegenen Teile dieser Senke sind von ebenen Sand- und Kiesflächen, die tieferen von Torf ‘und Moorerde eingenommen. Bei Schwarzkollm gabelt sich die Rinne und entsendet einen Lauf nach Osten, der zwischen Nardt und Hoyerswerda das Urstromtal erreicht, während der zweite in der) Richtung auf Laubusch verläuft. Die Rinne beginnt in 135 m Meereshöhe und senkt sich bis zum Urstromtal auf 115 m. Das Urstromtal selbst fällt von 112 bis 115 m im Osten auf 105 m im Westen, Nördlich von Leippe beginnt ein schmales Tal, das über Johannistal und die Bärmühle nach Lauta verläuft, hier sich gabelt und. mit einem Zweige bei der Koboldmühle, mit dem andern zwischen Kolonie Laubusch und dem Koschenberg‘ das Urstromtal erreicht. Durch diese Täler wird die südliche Hochfläche des Blattes in eine Anzahl von Inseln zerlegt, nämlich‘1. Koschenberg-Hochfläche,. 2. Hosenaer Hochfläche, 3. Hohenbockaer Hochfläche, 4. Lautawerk-Hoch-fläche, 5. Laubusch-Nardter Hochfläche, 6. Neukollm-Bröthener Hoch-