Endmoräne anzusprechen. Auch ihm fehlt bis 2 m Tiefe der Kalkgehalt
vollständig; doch ist sein Gehalt an tonigen Bestandteilen reicher; sein
Grundwasserstand ist tief. In der Umgebung der Ortschaften ist er inc ziemlichem Umfange zum Ackerbau herangezogen; die größte Fläche aber
wird auf dem Blatte von Nadelwald eingenommen.
In weit geringerer Ausdehnung kommt Beckensand auch im Becken des Briesener Sees vor.
Das Alluvium
Dem Alluvium gehören diejenigen Ablagerungen an, die nach dem gänzlichen Verschwinden des Inlandeises und dem Abschlusse der damit im Zusammenhang stehenden Bildungen zum Absatze gelangten und auch heute noch sich bilden. Atmosphärische Einflüsse, fließende und stehende Gewässer, die Pflanzen- und Tierwelt und schließlich auch der Mensch sind an ihrer Bildung beteiligt.
Von alluvialen Ablagerungen sind vorhanden: ; Moostorf, Flachmoortorf, Moorerde, Faulschlamm, Raseneisenstein, Sand, Dünensand, Ton, Schlick und T aufgefüllter und künstlich. veränderter Boden. Moostorf erfüllt einige kleine abflußlose Senken nordwestlich vom Brıesener See.; Flachmoortorf, tf, hat auf dem Blatte die weiteste Verbreitung; außer der Spreewald-Niederung erfüllt er auch die meisten Rinnen und Senken der Hochfläche, hier durch Verlandung offener Gewässer entstanden und an den Ufern der Seen sich auch heute noch weiter bildend. Die Pilanzenreste, durch deren Zersetzung unter Luftabschluß er entstanden ist, sind oft noch gut zu erkennen. Seine Mächtigkeit ist in den tief erodierten Rinnen des Diluviums häufig und auf weite Strecken über 2 m. Dagegen ist er in den weiten Niederungswiesen des Spreewaldes, soweıt das Blatt£traupitz in Frage kommt, durchweg weniger als 2 m, ja weniger als 1 m mächtig; nur in. einer Rinne bei Wußwergk durchsinkt der 2-Meter-Bohrer den. Torf nicht. Diese Rinne liegt in der Fortsetzung einer von Kaminchen kommenden Reihe kleiner Brücher. Die geringe Mächtigkeit des Torfes in der weiten Niederung der Spreewaldwiesen verlangt eine andere Erklärung als die der Verlandung eines Sees. Er hat sich vielmehr unter ähnlichen Verhältnissen, wie sie heute noch in diesen Niederungen bestehen, gebildet. Durch das zeitliche Zusammenfallen des allherbstlichen Laubfalles ehemals noch weiter als heute ausgedehnter Erlenbestände mit den gleichfalls‘ im Herbst eintretenden und bis ins Frühjahr anhaltenden Überschwemmungen gelangten alljährlich große Laubmassen unter Luftabschluß zur Vertorfung. Die Erle ist auch heute noch unter den gegenwärtigen Standortsverhältnissen trotz des infolge der