| |
ee
Senna
nF EEE EEE
EEE EEE BE
16.; Blatt Ruhland
. Die meisten von ihnen zeigen eine ungefähr nord-südliche Erstreckung.
Ueber ihre Entstehung kann nichts Bestimmtes ausgesagt werden. Möglicherweise sind es die Reste eines Sanders, oder einer älteren Talstufe, die von den Wassern des Urstromtales in der dritten Eiszeit wieder. größtenteils vernichtet wurden. Dieselben Bildungen finden sich auch auf dem westlich anstoßenden Blatt Mückenberg.
4. Das Alluvium
Dem Alluvium gehören alle diejenigen Ablagerungen an, die nach dem gänzlichen Verschwinden des‘ Inlandeises und dem Abschlusse der damit in Zusammenhang stehenden Bildungen zum Absatze geJlangten und auch heute noch sich bilden. Atmosphärische. Einflüsse, fließende. und stehende Gewässer, die Pflanzen- und Tierwelt und schließlich auch der Mensch sind. an ihrer: Bildung ‚beteiligt.
Auf Blatt Ruhland sind folgende alluviale Schichten vorhanden.
Flachmoortorf.(tf)
1. Humose Moorerde(h) Humose Rinde Sand(s)
2. Sandige Kies(g) Dünensand(D)
3. Tonige‘ Schlick(S(/)
4. Eisenhaltige-. Raseneisenstein ‚(e)
5. Gemischte Abschlämmassen(@)
Aufgefüllter Boden(A)
; a) Flachmoortorf(if)
besteht aus’ abgestorbenen, mehr oder weniger zersetzten Pflanzenteilen und kann sich nur unter Wasser bilden, das ‚den Zutritt der Luft und. damit‘ die vollständige Zersetzung der Pflanzen verhindert. Es ist allenthalben in den Niederungen und Senken des Urstromtales verbreitet, besitzt aber. nur selten eine Mächtigkeit, die zwei Meter etwas überschreitet. In der Nähe der Schwarzen Elster ist es vielfach durch Ton verunreinigt, und dann mit einer hellgrauen Farbe auf der geologischen Karte dargestellt. Den Untergrund des Torfes bilden mehr oder weniger kiesige,- alluviale Sande.
b) Moorerde(h)
ist ein Gemenge von humosen, sandigen und lehmigen Bestandteilen. Sie kann entweder dadurch gebildet werden, daß sich Torf, eingeschwemmte Sande und Lehmteile zu einem gleichmäßigen Gemisch vereinigen, oder dadurch, daß sich Humusteile im Sande bei üppigem Pfilanzenwuchs. infolge nahen. Grundwassers anreichern. Sie findet sich überall ‚in flachetz Senken der Talsande und wird etwa 2—6 dm mächtig. Das Liegende sind gewöhnlich Sande und ‚kiesige Sande,