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erfüllten Senken; ihre Mächtigkeit beträgt 1-7 Dezimeter; sie wird
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Die Moor
erde ist häufig durch künstliche Eingriffe verändert, die eine vollständige Zersetzung ihrer Humusbestandteile herbeigeführt haben; es finden sich Uebergänge von Moorerde zu humosem Sand und reinem Sand oder humosem tonigen Sand, humosem Schlick und Schlick .
Sapropel( Faulschlamm afs) Ton
findet sich häufig als Liegendes des Torfes. Er ist in frischem Zustande eine grünliche, weiche Masse, die nach dem Trocknen unter Volumen- Verlust erhärtet. Er hat eine Mächtigkeit von über 1 Dezimeter. Seine Verbreitung ist hier dargestellt, wie sie im Sommer 1910 südwestlich vom Vorwerk Reißdamm mit dem 2 m- Bohrer ermittelt wurde.
Das Sapropel entsteht nach Potonié) durch die Anhäufung echter Wasserorganismen oder von Resten derselben, sofern es sich um die brennbaren Teile handelt. In einem Wasser, das besonders in seinen unteren Partieen keinen Sauerstoff enthält, oder dem nur geringe Mengen davon zugeführt werden, sind die Bedingungen vorhanden, um organisches Material von der Luft so abzuschließen, daß eine Fäulnis stattfinden kann. Solches Wasser ist mit organischem Schlamm erfüllt. Die wesentlichen Bestandteile solcher Sümpfe sind echte Wasserorganismen, nicht aber Sumpf- und Landpflanzen, die den Humus zusammensetzen. Unter den echten Wasserorganismen spielen die Hauptrolle die Schwebeorganismen, die als Plankton zusammengefaßt werden. Sofern Planktonlebewesen in ruhigen Gewässern vorhanden sind, sinken ihre abgestorbenen Leiber zu Boden und erzeugen bei unvollständiger Zersetzung den Faulschlamm, das Sapropel. Faulschlamm kann sich nach und nach viele Meter mächtig anhäufen und zur Verlandung eines Wassers wesentlich beitragen. Wo mit der Bildung von Sapropel gleichzeitig eine allochthone Sedimentierung stattgefunden hat, z. B. von Tonen, haben wir Sapropelton.
Das Sapropel der kartierten Gegend besteht aus Spongillennadeln, Diatomeen und Pollenkörnern von Corylus .
Fluß- Sand
ist als ein zur Alluvialzeit umgelagerter Diluvialsand zu erklären. In seiner Zusammensetzung unterscheidet er sich von älteren Ablagerungen vor allem durch Kalkfreiheit, ferner meistens durch feinkörnige Beschaffenheit. Er bildet den Untergrund der moorigen und