Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1751)
Entstehung
Seite
27
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27 reliquum init riam paſſis. Ad cuius rei noti­eiam preſentem paginam inde couſcribi& no­fire Maieſtatis ſigillo iuſſimus communiri. Hu­jus rei teſtes ſunt Gvillel mus Regin. Archepiſ copus, Samarus Tranun. Archiepiſcopus, Bonus ho Cuſentinus Archiepiſcopus Wulskerus Pattavienſis Epiſcopus, Rudolfus Verdenfis Epiſcopus, Theodericus Prepoſitus Trajectin. Ludovicus Du Bavarie, Conradur Marchio de Landiberge, Conr. Dux Spoleti, Albertus Comes de Werningerode, Albertus de Diviæ, Marquardus Seneſcalcus Marchio Ancon.& Dux Ray. Henricus Pincerna de Lutra& ali quam plures.

Signum Domini Henrici Sexti Remanorum Imperatoris Inuictiſſimi& Regis Sicilie.

Ego Conradus Hildenſeymenſis Epiſcopus, Imperialis Aule Cancellarius una tum Do­mino Gualthero Treuirane Epiſcopo& RRegni Sicilie Cancellario recognovi. Acta ſunt hec Anno Dominice Incarnationis Milleſimo, Cen­teſimo Nonagefimo ſeptimo Indictione quinta­decima, Regnante Domino Henrico Gexto Ro­manorum Imperatore gloriofifimo Anno Regni ejus viceſimo octauo, Imperii vero ſeptimo& Regni ſicilie tertio. Data in Linaria, quinto Id. Auguſti.

Es hat aber dieſe ſache nachgehends zu allerhand gefährlichen irrungen anlaß gege­hen. Nach des Markgr. Albrechts tode ſezte der Kaiſer den Erzbiſchof von Magdeburg den noch unmuͤndigen Prinzen Johannes und Otto uͤber alle Lehne, welche Mark­graf Albrecht vom Reich gehabt hatte, zum Vormund: mit welcher Vormundſchaft aher weder den Prinzen, noch der Mutter, noch auch dem Henrich von Anhalt, der auch an der Vormundſchaft theil hatte, ge­dienet war. Sie ſuchten ſich alſo mit dem Erzhiſchof zuſetzen und berſprachen ihm 1900 mark ſilbers, wann ers hei dem Kaiſer dar hin bringen wurde, daß die Lehne den Prin­zen vom Kaiſer wie andere Fuͤrſtenthůmer gereichet würden. Dieſes haben aber dieſe Prinzen, als ſie ihre voigtbare jahre errei: chet, ſo wenig als des Vaters vereignung der Altmaͤrkl. Lehne erkennen wollen, und

fein mit dem Biſchof in allerhand weiteruns

gen und kriege gerahten, dabon in deren le­bensbeſchreibung wird gehandelt werden. Gleiches ſinnes iſt Otto LV. geweſen: und mit Woldemarn hats auch haͤndel gegeben. Als der Kaiſer Ludwig ſeinem Sohn Lud. wig dem Altern. die Mark ertheilet, nahm

Fünfter Thel, 1. Buch. 1. Kap. Von der Altmark inmzgemein.

25 er die Altmark guͤhter von dem Biſchof. Halberſtat in deſſen ſyrengel fie ehedem gelegen hatten im namen des ſohns zu Lehn: Ludo nien dei gratia Romanorum Rex ſemper Auguftus: Univerfis facri komani Imperii fidelibus pres fentes literas inſpecturis gratiam ſuam& omne bonum. Quia venerubilis Albertus eccleſie Hal. herlladenſis Epiſcupus princeps noſter dileltu Illuſtrem Ludwicum Marchionem Brandenbur: genſem primogenitum noſtrum cariſſimum de infra ſcriptis poſſeſſionibus jurisdictionihus& honoribus que quondam Marchiones Pran. denburgenfes predeceſſcres ſui ab eccleſſia Hal: ber ſadenſi 6 predeceſſorihus prefati Alberti in feodo habuerunt& poſſiderunt, videicet caſtrum Angermunde cum oppido, caſtrum Cardeleghe cum oppido, opidum Stendal, opi­dum Oſterburch, caſtrum Chrumbeche, ehnſin Werben opida, Caſtrum Drenburch,& deci­mas, monetas, Thelonia cum jurisdictioni­bus diſtrictuum predictorum ad requiſitiones & inſtantias noſtras rette& legaliter in feo­davit nomine proprio&, ipſius pretacti Filii noſtri, cujus tutelam gerimus, preſentibus profitemur ipſum filium noſtrum ac heredes ſuos recognoſcere debere pretacta feoda ah ipfa Eccleſia in feodo habere& tenere& que ab ecclefla feodali tytulo recipere teneantur. Preterea{fi forſitan aliqua de pretactis ſepedi­&o fili noſtro vel heredibus ſuis evikia fuerint, ad evictionem ſeu recompenſam eo­rundem jpſam eccleſiam Halberſtadenſem feu Epiſcopum, qui pro tempore fuerit, nec tene ri volumus, nec quomodolibet obligari; in cujus rei teſtimonium preſentes literas con­ſeribi& noſtre Majeftatis Sgillo juſſimus com. muniri. Datum in Arenſteten IIII. Idus Auguſti anno domini milleſimo trecenteſimo vicefimo tercio Regni vero noſtri Anno none. Woraus dann abzunehmen, daß entweder der Kaiſer um die umſtaͤnde nicht gewußt, und ſich unrecht berichten laſſen, daß die in brief angeführte oͤrter nicht unter Magde, burg, ſondern unter dem Biſchof bon Hal berſtat ſtuͤnden, und won dem zu Lehn ge, nommen werden müßten, welches man de her ſchlieſſen möchte, weil geſagt wird, dn

die Markgrafen won Brandenburg borhet ſchon ſulche guter bon den borfahren des Öl (dafs Alberti von Dalberat zu Cehn gen. gen; welchen doch wieder-die erfahrung s; oder man hat Kaiſerlicher ſeits vorgeha; den lehns nexum aufzuheben mit dem Er

vißthum Magdeburg.|. Dem ſe abet s