ee ee aa
Blatt Ketzin. 5
nach den Niederungen angehören, nehmen eine durchschnittliche Meereshöhe von 97 Fuss ein. Nur wenig über dieses. Niveau erheben sich viele kleinere, werderartige Flächen, welche dem Diluvium angehören und oft nur eine Meereshöhe von 105 Fuss oder darunter besitzen.
Das Diluvium.
Die Diluvialbildungen innerhalb der Section lassen eine Trennung in Oberes und Unteres Diluvium zu.
Unteres Diluvium,
Der Untere Diluvialmergel(Geschiebemergel) tritt hauptsächlich bodenbildend in der südlichen und westlichen Sectionshälfte auf. Das Zutagetreten desselben auf grössere Erstreckung ist mit den Thalbildungen auf das Engste verknüpft. Bei dem Andrang der gewaltigen Wassermassen, welche die verschiedenen Durchbrüche veranlassten, wurden die Schichten des oberen Diluviums, sowie der auf dem Unteren Diluvialmergel liegende Untere Diluvialsand vollständig hinweggeführt und dadurch der Untere Diluvialmergel am Fusse der stehengebliebenen, sich oft hoch erhebenden Diluvialinseln freigelegt. Derselbe ist daher fast ausschliesslich auf die Vorterrassen gegen das Alluvium, sowie auf verschiedene kleinere, nur wenig über das Niveau des Alluviums sich erhebende Flächen beschränkt. Ausserdem tritt er auch in schmalen Bänken an den Plateaurändern hervor. Die breiteste Ausdehnung gewinnt der Untere Mergel südlich Bornim , zwischen dem Zachels- und Ehrenpfortenberge, sowie westlich von Satzkorn. An allen Punkten, wo der Untere Diluvialmergel zu Tage tritt,
ist er, von oben nach unten gesehen, von einer aus lehmigem Sand und Lehm bestehenden Verwitterungsschicht überlagert. Seine Mächtigkeit ist im Allgemeinen nicht bedeutend, sie schwankt, einschliesslich der genannten Verwitterungsdecke, zwischen 1 bis 3 Meter und scheint nur in den nordöstlichen Theilen der Section grösser zu sein. So ergeben z. B. die Brunnen von Klein-Paaren bei 30 Fuss Tiefe nur sehr spärliches, durch Bitumen verunreinigtes Wasser, was darauf schliessen lässt, dass der dort auftretende,