Der in der Alluvialbucht südlich Satzkorn vorkommende Wiesenkalk besitzt 65,3 pCt. kohlensauren Kalk und enthält nur sehr wenig Thon. Als ein kleines Lager von Wiesenthonmergel verdient noch dasjenige erwähnt zu werden, welches sich in dem Wiesenthälchen in der Nähe des Heyneberges westlich der Chaussee befindet.
Dünensand kommt nur an vereinzelten Punkten auf der Section vor, was mit dem Zurücktreten grösserer Thalsandflächen, welche die meiste Gelegenheit zu derartigen Aufwehungen boten, auf das Engste zusammenhängt.
Einige kleinere Dünen erheben sich südlich. von dem Phoebener Plateau, in dem zur Alt-Alluvialzeit eingeebneten Diluvium, in dem Gebiete des Unteren Sandes nördlich Klein-Paaren und südlich von Ketzin .
Infusorienerde findet sich in dem kleinen Thälchen NW. Kartzow und besitzt daselbst eine Mächtigkeit von 8—9 Decimetern. Sie ist jedoch mit kohlensaurem Kalk und humosen Substanzen sehr verunreinigt, so dass sie zu technischen Zwecken nicht gut verwerthbar ist.| i
Abrutsch- oder Abschlämmmassen. Dieselben finden sich hauptsächlich an den etwas steileren Gehängen der Plateaus und verdecken zum Theil die darunter liegende Ablagerung, wo sie so mächtig werden, dass ihr Liegendes durch Handbohrungen oder durch Aufschlüsse nicht mehr ermittelt werden konnte. Ausserdem kommen diese Abschlämmmassen in verschiedenen Rinnen und Kinsenkungen innerhalb des Diluvialplateaus vor. Besonders die Gegend zwischen Ketzin und Falkenrehde zeigt verschiedene derartige Rinnen, in denen die Wasser bei starken Regengüssen und Schneeschmelzen sich sammelten und in die grösseren Thäler abflossen. Viele derselben liegen so niedrig, dass sie noch in historischen Zeiten bei Hochfluth mit Wasser erfüllt gewesen sind. Die Zusammensetzung der Abschlämmmassen ist verschieden, je nach dem Material, welches zu ihrer Bildung verwandt worden ist. Sie bestehen daher sowohl aus reinen, als auch aus schwach lehmigen und schwach humosen lehmigen Sanden.