Das Diluvium.
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Die (Grande und) Sande (dg, 3s, 3as), die fast die ganze Blattoberfläche bedecken, soweit diese nicht von Seen und Torfmooren eingenommen ist, sind die gröberen Auswaschungsprodukte der Grundmoräne und enthalten wie diese die verschiedensten skandinavischen, finnischen und einheimischen Gesteine; je kleiner die Korngröße, desto mehr überwiegen naturgemäß die einzelnen Mineralien über die aus verschiedenen Mineralien zusammengesetzten Gesteinsbrocken, so daß, während man im Grand noch Granit, Gneiß, Porphyr, Diabasbrocken usw. unterscheiden kann, die feineren Sande überwiegend aus Quarz, Feldspat, Hornblende, Glimmer und sonstigen Mineralkörnern bestehen und gleichzeitig mit der Feinheit der Quarzgehalt zunimmt, weil die anderen feinkörnigen Mineralien, besonders die feineren Kalkpartikelchen, verhältnismäßig leicht verwittern und zersetzt werden.
Die Oberen Sande (3s, 3s x ) sind meistens als mehr oder minder grandige zum Teil auch als feinere Geschiebesande ausgebildet.
In einzelnen tieferen Aufschlüssen zeigen die Oberen Sande zum Teil diskordante Parallelstruktur, wie sie sich bei Absätzen aus Gewässern mit starker, schnell wechselnder Strömung herauszubilden pflegt; in den mehr feinkörnigen Teilen ist öfter auch Horizontalschichtung zu beobachten. Oberflächlich sind sie dagegen eigentlich immer als ungeschichtete Geschiebesande ausgebildet.
In der Mitte des Blattes, besonders im NO von Zechliner Hütte, zeigen die Oberen Sande eine ziemlich ebene Oberfläche, die den Eindruck einer nur durch wenige kleine Einsenkungen unterbrochenen Terrasse macht. Fast überall sonst sind sie ziemlich bezw. doch merklich hügelig, oder von kleinen wannenförmigen, kurzen oder längeren Rinnen durchfurcht, fast überall von zahlreichen abflußlosen trichter- und kesselförmigen Vertiefungen durchsetzt, die sich oft unverkennbar in längeren Reihen anordnen.
Die Oberen Sande sind, gemäß ihrer Lagerung an der Ober-