Heft 
(2005) 19
Seite
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( 2) Der Studiengang nutzt im Zuge seines berufs­begleitenden Charakters in starkem Maße E- Learning- Komponenten, um ohne Verlust in der Qualität der Wissensvermittlung, die Präsenzphasen für die Teilnehmer zu reduzieren.

( 3) Die Abfolge der Module ist für das Studieren in Form eines durchgehenden Jahrgangs ausgerichtet. Die Regelstudienzeit gemäß§ 3 basiert auf diesem Vorgehen.

( 4) Die Module werden in einer thematisch aufein­ander aufbauenden Abfolge in den ersten drei Se­mestern unterrichtet. Im vierten Semester des Jahr­gangs wird die Master Thesis angefertigt( siehe Anlage 1).

( 5) Der Umfang aller Module innerhalb des Stu­diengangs beträgt fünfzig Leistungspunkte; der Umfang der Master Thesis beträgt fünfzehn Leis­tungspunkte. Der Umfang pro Modul in Leistungs­punkten ist in Anlage 1 dargestellt.

( 6) Für den Fall, dass ein Teilnehmer/ eine Teilneh­merin ein Modul in der normalen Abfolge seines Studienjahrganges versäumt, besteht mit Hinweis auf Absatz 3 in darauf folgenden Jahrgangsdurch­läufen die Möglichkeit, dieses Modul zu belegen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass noch ausrei­chende Teilnehmerkapazität im Modul des entspre­chenden Jahrgangs besteht. Diese wird durch den Prüfungsausschuss auf Anfrage des Kandidaten/ der Kandidatin innerhalb eines Monats vor Beginn des jeweiligen Moduls überprüft und ihm/ ihr mitgeteilt.

§ 3 Dauer des Studiums

Die Regelstudienzeit des berufsbegleitenden Studi­ums beträgt vier Semester einschließlich der Zeit für die Anfertigung der Master Thesis.

§4 Abschluss des Studiums

Der Studiengang ,, Master of Business Administra­tion Biotechnologie und Medizintechnik" gilt als erfolgreich abgeschlossen, sobald der/ die Studie­rende fünfundsechzig Leistungspunkte erlangt hat.

§5

Abschlussgrade

Bei erfolgreichem Abschluss des Studiengangs ,, Master of Business Administration Biotechnologie und Medizintechnik" verleiht die Universität Pots­dam durch die Wirtschafts- und Sozialwissenschaft­liche Fakultät den akademischen Grad ,, Master of Business Administration", abgekürzt ,, MBA".

§6

Zugangsvoraussetzungen

( 1) Bewerbungen auf Zulassung zum Studiengang sind schriftlich beim Prüfungsausschuss einzurei­chen, der die Einzelheiten des Bewerbungsverfah­rens regelt und über die Zulassung der Bewerberin­nen und Bewerber entscheidet.

( 2) Die Zulassung muss in der Regel versagt wer­den, wenn die angemessenen Vorleistungen( ein akademischer Abschluss mindestens auf Diplom­bzw. Masterniveau oder einem entsprechenden Äquivalent, zwei Jahre Berufserfahrung, sowie gute Kenntnisse in den beiden Unterrichtssprachen Deutsch und Englisch) nicht erfüllt sind. Im Aus­nahmefall kann der Prüfungsausschuss die Bewer­berin/ den Bewerber unter entsprechenden Auflagen zulassen.

( 3) Über die Eignung von vergleichbaren Vorbil­dungen in Form von ausländischen Hochschulab­schlüssen entscheidet der Prüfungsausschuss.

( 4) Ablehnungsbescheide werden den Bewerberin­nen/ Bewerbern vom Prüfungsausschuss schriftlich und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehen mitgeteilt.

§7 Studien- und Lehrformen

( 1) Module sind im Regelfall in jeweils zwei Dis­tanz- und Präsenzphasen unterteilt:

Erste Distanzphase mit dem Ziel der Aneig­nung einer einheitlichen Wissensbasis für den effektiven Ablauf der folgenden Präsenzpha­

se.

Erste Präsenzphase zur konzentrierten Wis­sensvermittlung und Vergabe/ Definition von praktischen Projektaufgaben.

Zweite Distanzphase zur weiteren Fertigkeits­und Wissensaneignung mittels diverser E- Learning- Instrumente, der jeweiligen Bearbei­tung der Projektaufgaben und der entspre­chenden Einreichung; in dieser Phase erfolgt eine Betreuung der Studierenden durch Sprechstunden des Lehrpersonals sowie Rückkopplungen des Kenntnisstands durch entsprechende E- Learning- Werkzeuge. Zweite Präsenzphase mit inhaltlicher Vertie­fung und der Präsentation ausgewählter Pro­jektaufgaben; ggf. Prüfungen.

Im Bedarfsfall kann für Module von dieser Struktu­rierung abgewichen werden.

( 2) Im Rahmen des Studiengangs werden eines oder mehrere Module durch internationale Partnerhoch­schulen abgehalten; die Struktur dieser Module weicht daher von Absatz 1 ab.

( 3) Präsenzphasen sind im Normalfall Ganztages­veranstaltungen. Sie werden, soweit möglich, zu

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