Heft 
(1999) 4
Seite
38
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UNIVERSITÄT POTSDAM

206930

Universitätsbibliothek

I. Rechts- und Verwaltungsvorschriften

Studienordnung für das Nebenfach Umweltwissenschaften im Magisterstudium an der Universität Potsdam

Vom 10. Dezember 1998

Der Fakultätsrat der Mathematisch- Naturwissenschaftli­chen Fakultät der Universität Potsdam hat auf der Grund­lage des§ 84 Abs. 1 Nr. 6 des Brandenburgischen Hoch­schulgesetzes( BbgHG) vom 24. Juni 1991( GVBI. S. 156), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. Mai 1996 ( GVBl. I S. 173), folgende Studienordnung für das Ne­benfach Umweltwissenschaften im Magisterstudium erlas­

sen:

Inhaltsübersicht

§ 1 §2

8888

§3

88888888

345

§4

§ 5

879

§6

§7

§8

ဆာ လာ

§ 1

Geltungsbereich

Charakterisierung des Magisternebenfaches Um­weltwissenschaften

Berufsfelder

Ausbildungsziele

Anforderungskriterien und empfehlenswerte Fachkombinationen

Studienzeiten und Gliederung des Studiums Studienberatung

In- Kraft- Treten

Geltungsbereich

( 1) Diese Studienordnung regelt auf der Grundlage des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg ( BbgHG) vom 24. Juni 1991, der Ordnung für die Ma- b gisterprüfung der Universität Potsdam( MPO) vom 10. Juni 1993 und der Besonderen Prüfungsbestimmungen für das Magisternebenfach Umweltwissenschaften vom 10. Dezember 1998 Ziele, Inhalt, Aufbau und Gestaltung des Studiums der Umweltwissenschaften als Nebenfach im Magisterstudium an der Universität Potsdam.

( 2) Diese Ordnung gilt für alle Studierenden, die ihr Stu­dium im Magisternebenfach Umweltwissenschaften an der Universität Potsdam nach In- Kraft- Treten dieser Ord­nung aufnehmen.

§ 2

Charakterisierung des Magisternebenfaches Umweltwissenschaften

( 1) Das Magisternebenfach Umweltwissenschaften ist dem Gegenstand entsprechend interdisziplinär konzipiert.

MAGSTOR TATICREV

Im Mittelpunkt steht die Aneignung eines Grundstocks umweltrelevanten Fachwissens aus verschiedenen Ein­zelwissenschaften und die Ausprägung fachübergreifen­den Arbeitens und Denkens. Die notwendige ganzheitli­che Sicht auf Umweltprobleme bedingt auch in der Ge­staltung des Magisternebenfachs ein hohes Maß an fach­übergreifenden Veranstaltungen. Durch einen entspre­chenden Anteil an Praktika und Projektarbeiten wird dem Rechnung getragen.

( 2) Das Magisternebenfach Umweltwissenschaften bein­haltet ausgewählte naturwissenschaftlich- technische Grundlagen, Inhalte aus Umweltrecht,-politik und-öko­nomie, sowie Fragen der Umweltbildung,-psychologie und Medienarbeit.

§ 3

Berufsfelder

( 1) Zunehmende Komplexität sowie Umfang und Bedeu­tung der Umweltprobleme erschließen dem Spezialisten mit fachübergreifender Umweltausbildung einen differen­zierten Stellenmarkt. Dabei wendet sich das Magister­nebenfach Umweltwissenschaften an Studierende aller Fachrichtungen, die sich durch die Aneignung umweltre­levanter Kenntnisse und Fähigkeiten zusätzliche berufli­che Chancen verschaffen wollen. Da die Ausbildung durch einen projektorientierten Ansatz stark berufs- und praxisorientiert erfolgt, ist von einer hohen Berufsfähig­keit auszugehen.

( 2) In Verwaltungen und Behörden, in öffentlichen und privaten Umweltinstitutionen, in Museen, in Medien­anstalten, im Bereich der Umweltbildung und zunehmend auch in privaten Unternehmen bestehen je nach Ausrich­tung des Hauptfachs vielfältige Einsatzgebiete.

§ 4

EQ Ausbildungsziele

50 1900

( 1) Ziel ist die praxisbezogene Ausbildung zu einer Fach­kraft, die durch das Studium ausgewählter Aspekte von umweltwissenschaftlich relevanten Disziplinen in der Lage ist, später die Aspekte der Umwelt aus Sicht ihres Hauptfaches kompetent zu vertreten.

( 2) Der Studierende soll befähigt werden, selbständig und methodenbewusst Kenntnisse umweltrelevanter Einzelfä­cher aufzugreifen und sie fachübergreifend anzuwenden. Die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtungs­weise von Umweltproblemen setzt die Aneignung eines umweltrelevanten Grundwissens und die Fähigkeit fach­übergreifenden Denkens voraus. Dazu gehört auch die Erhöhung der Kommunikationsfähigkeit der Studieren­den als eine Grundlage für interdisziplinäre Zusammen­arbeit.

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