über Areiidsee allein'), und zugleich mit seinem Bruder Heinrich, der jedoch noch nicht den Namen von Bodden» stedt oder Bodensiede führte, bei denselben im Jahre 1282 zu Salzwedcl zugegen^). Doch nahm Heinrich, nachdem er Ritter geworden war, gleichfalls den väterlichen Namen an, unter welchem er und Werner von der Schulen» bürg im Jahre 1295 eine Urkunde ausstelltcn, worin sie eine von Arnold gemachte Anleihe bezeugten, und daß dieser den Gläubigern ein Grundstück in« Dorfe Dissen bis zur Rückzahlung zum Lehn, zu gesummter Hand gegeben habe, und die Bedingung, daß, wenn vor dem nächsten Martinifcsie die Rückzahlung durch Arnold oder dessen Bruder nicht erfolgt seyn würde, das Grundstück ihnen unauslöslich verfallen werde, bestätigten °).
Die Dörfer, welche früher Berk» oder Berchmere, Pychenusen, Ellenberke, Abbanthorp, Barnebek, Ridegou und Ohrdorp hießen, haben heutiges Tages ihre Namen in Dergmoor, Pekensen, Ellcnberg, Abbendorf, Barnebeck, Reddigau und Ohrdorf umgestaltet. Kuzchresdorp, die beiden Dörfer Modenburg und Honlage waren um diese Zeit noch von Slaven bewohnt, die den christlichen Glauben nicht vollkommen angenommen hatten- Heidnische Gebräuche befleckten noch ihr Leben. Daher beschloß der Probst von Diesdorf, in einem dieser Dörfer eine Kirche zu erbauen, zu welchem Unternehmen ihm im Jahre 1235 der Diöcesan dieser Gegend, Bischof Friedrich von Halberstadt, freundlich seine Genehmigung erthcilte, indem er zugleich den Zehntenertrag der gedachte» Dörfer zum Unterhalt der neuen Kirche und ihrer Diener anwies *). Als
1) Gercken's w-»rcli. ?. V. x. 9.
2) Gercken a. a. O. p. 6.
3) Gercken's Oi^Iomstar. v»t. tVIrrclr. k. I. 281.
4) Urk. in Beckmann'« Beschr. d. M. Br. Thl- V- D. 1.