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mit demselben vornehmen sollten*). Die Verpflichtung Dämme zu unterhalten, die den Landleuten nicht hier allein oblag, scheint überhaupt mit dem Burgdicnsie verbunden gewesen zu seyn, oder vielmehr selbst zum Burgdienste gehört, und also auch da stattgcflinden zu haben, wo es nur eine Burg und noch keine Stadt daneben gab. Denn für den Unterhalt solcher Damine bei den Städten, die darnach diesen mit ihren Vortheilen und Lasten übergeben wurden, trugen anfangs nicht die Städte, sondern der Burgherr die Sorge. Es gehörte zur Vollendung einer großartigen Burg, rings mit gedämmten Wegen umgeben zu seyn. — Als der Brandenburgsche Damm vor dem Lehnynschen Thore, welcher der Smerdamm hieß, ums Jahr 1345 sehr verfallen war, bot der Markgraf Ludewig den Bürgern von Brandenburg an, einer von ihnen, der Lust dazu habe, sollte die Verpflichtung der Ausbesserung und Erhaltung dieses Dammes, und dagegen die Nutzung desselben übernehmen, und zugleich befahl dieser Fürst allen Einwohnern der Lande Hohe- und Niedere-Zauche, die verpflichtet waren ein Hülfsgeld für die Erhaltung dieses Dammes zu zahlen, daß sie dem gedachten Bürger jährlich an den bestimmten Terminen die herkömmliche Gabe zur Hülfe reichen sollten -).
1) Voleute8 insuxer ut uuiversarum villurum rustiei, <jui
^>r» tempore »ostroruu» ^recteccs8vrum ' Sil üMvris relsctio- lldlt odliASti tuerunt, oti.iar et ir» ante» 8einper olmoxii
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tselelläuln sieut loerit Gercten a. a. Ö. Thl. III.
S. 54.
2) diouceillt c^uoä nc>s ete- eommi->i-«u5 et ^>re8eiitil,u8
comittimus cliservt« vir« e,iicui>^uo volenti ueci^ere ^rouisio- nem ÄA°eris i« Iji»ncleiil>«rA siti äicti 8mercl»rn eilte port-lill I.eniiiei>8eni 8Ü: cjuocl l^8e ciietuir» -i^Acieill ciebellit c^iieilto melius ^oterit reiorm.ire. Vncle sinZuli» et uriiversis inli»liit«toi4- ililS irniürnc» .ui kiietliil, »AAerem ex clelliitt 8«Iiient!l>>l8 vill»- rura ill terris Imlieil /.ucb et le^eil ^rleeimuZ et