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gebiet der Elbe bis zur Weichsel und Memel nach einheitlichen Methoden und Grundsätzen zu erforschen und damit die Probleme der Siedlungsforschung in diesen Gebieten planmäßig zu fördern.
2. Die Mitgliederzahl der Arbeitsgemeinschaft soll 25 nicht übersteigen. Der Kreis der Mitglieder beschränkt sich auf die berufsmäßigen Träger der Forschung, in erster Linie auf die Leiter der größeren Museen, Vertrauensmänner der Denkmalspflege und Hochschulprofessoren. In diesem Rahmen ergänzt sich die Arbeitsgemeinschaft nach eigenem Ermessen. Angenommen ist der Antrag auf Aufnahme eines neuen Mitgliedes nur, wenn% der Mitglieder zustimmen.
3. Die Arbeitsgemeinschaft wählt den Vorstand auf drei Jahre, der aus dem Vorsitzenden, seinen beiden Stellvertretern und dem Geschäftsführer besteht.
4. Die eingehenden Anträge werden vom Vorstand den Mitgliedern zur Beschlußfassung unterbreitet. Die Arbeitsgemeinschaft arbeitet im dauernden Einvernehmen mit den zuständigen Instanzen des Reiches, der Länder und Kommunalverbände. Für die Vorbereitung und Durchführung der Aufgaben können Sachverständige herangezogen und Sonderausschüsse gebildet werden, an denen auch der Präsident der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft sowie Vertreter der sonst als Geldgeber in Betracht kommenden Stellen beteiligt werden können.
5. Der Vorsitzende beruft die Arbeitsgemeinschaft nach Bedarf. Sie muß auf Verlangen von einem Drittel der Mitglieder zusammenberufen werden. Für die Bureaugeschäfte wird die Baltische Kommission die erforderliche Hilfe leisten.
Der Zusammenschluß der nord- und ostdeutschen Vorgeschichtsforscher zu dieser Arbeitsgemeinschaft wird von allen Seiten freudig begrüßt werden. Hoffen wir, daß die Wirksamkeit der neuen Vereinigung sich ähnlich segensreich gestaltet wie die der Reichslimes- Kommission und der römisch- germanischen Kommission des Archäologischen Instituts des Deutschen Reiches für den Westen und Südwesten.
A. K.
Das Bronzeschwert von Kl.- Mutz, Kreis Templin.
Von Dr. Albert Kiekebusch.
Unmittelbar vor Abschluß des Heftes ist es der vorgeschichtl. Abteilung des Märkischen Museums gelungen, einen prachtvollen Fund aus der jüngeren Bronzezeit zu erwerben. Es handelt sich um ein Bronzeschwert mit nierenförmigem Knauf, das schon vor etwa 25 Jahren auf dem Acker des Gutsbesitzers Otto Lamprecht in Kl.- Mutz bei Zehdenick gefunden worden ist. Das Miniaturschwert hat nur eine Länge von