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43,3 cm. Aehnliche Schwerter wurden gehoben aus einem Hügelgrabe vom Kahlhorst bei Seddin( Götze, Die vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler des Kreises Westprignitz S. 39, Abb. 56) und aus dem Königsgrabe von Seddin; letzteres 51 cm lang( Festschrift des Märk. Museums 1901, Abb. Taf. XIX 13). Die Verzierung des Schwertes von Kl.- Mutz ist ganz besonders reich und geschmackvoll( Wulste als Nachahmung einstiger Umwickelung, Rillen, schraffierte Dreiecke, Punkte, Punktlinien an den Spitzen der Dreiecke und Halbkreise). Die Halbkreise erinnern an das derselben Zeit angehörende Rasiermesser von Kemnitz, Kr. Ostprignitz ( vergl. meine Vorgeschichte der Mark Brandenburg." Landeskunde Bd. III, S. 385, Abb. 206, und meine Bilder aus der märkischen Vorzeit. 4. Aufl. 1925, S. 42, Abb. 25). Das Schwert von Kl.- Mutz ist mit wundervoller tiefgrüner Patina überzogen. Auf der Wölbung des nierenförmigen Knaufes ist noch ein besonderer helmartiger Bronzewulst eingelassen, der merkwürdigerweise nicht patiniert ist. An einer Breitseite des Griffes wurde in alter Zeit ein Gußfehler sorgfältig ausgebessert. Das Schwert gelangte in den Besitz der Frau Bauerngutsbesitzer Martha Wiese in Marienfelde und wurde mir von Herrn Gemeindevorsteher a. D. Bezirksverordn. Wilhelm Kersten in Berlin- Buckow gebracht. Frau Wiese war so freundlich, dieses Prachtstück dem Märkischen Museum als Geschenk zu überweisen. Dafür sei ihr ebenso wie Herrn Kersten als Vermittler auch an dieser Stelle verbindlicher Dank ausgesprochen. Das neue Stück bedeutet eine äußerst wertvolle Bereicherung der an schönen Bronzen schon so umfangreichen Sammlung der vorgeschichtlichen Abteilung des Märkischen Museums. Taf. VI und Abb. S. 61.
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Zum Gedächtnis von Paul Clauswitz.
Nach einem langen, an Arbeit und Erfolg reichen Leben ist am 11. April unser Ehrenmitglied, der Stadtarchivar a. D. Dr. Paul Clauswitz aus dem Leben geschieden. Mit ihm ist eine Persönlichkeit dahingegangen, deren menschliche und wissenschaftliche Charakterzüge sich zu einem harmonisch ausgeglichenen Bilde zusammenfügten. Die gleiche Sachlichkeit und Bescheidenheit, die den Menschen auszeichneten, durchdrangen jede einzelne seiner wissenschaftlichen Leistungen. Was diese für die Geschichte der Stadt Berlin bedeuten, ist leider dem weiteren Kreise der Berliner Geschichtsfreunde wohl kaum stets ganz zum Bewußtsein gekommen. Nur die kleine Zahl der aktiv auf dem Gebiete der Berliner Geschichte Tätigen hat gewußt, was sie der stillen Forscherarbeit von Clauswitz zu danken hatte.
Er ist es doch eigentlich gewesen, der die Fundamente gelegt hat, auf denen sich eine moderne Ansprüche erfüllende Geschichte Berlins wird erheben können. Im Jahre 1879 in das Amt eines Stadtarchivars ein
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