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stark zurückgegangen, indem an Stelle der kleinen Windmühlen die Großmühlen( Dampfbetrieb) getreten sind. So ist auch in meinem Heimatort die Windmühle verschwunden, mit ihr das Sprichwort: Tatatten, tatatVom Scheffel ein Viert, der // ten! Vom Scheffel drei Matten. Müller ist ein Dieb." Aehnlich verhält es sich mit der Naturalwirtschaft in anderen Bedarfsgegenständen. Zu meiner Zeit trugen die Landwirte zur Tagesarbeit gefärbte Leinenkleider aus eigenem Gespinst. Allenthalben sah man im Sommer die langen Leinwandgewebe auf den Bleichen liegen, und nur Sonn- und Festtags trug man Tuchkleider. Volkstrachten gab es überhaupt in meiner märkischen Heimat schon längst nicht mehr. wohl aber auch heute noch in der schon erwähnten Heimatgegend meines Vaters bei Jüterbog. Daß an Stelle des aus Rohstoffen des Landes gewonnenen Leuchtöles das meist ausländische Erdöl zur allgemeinen Benutzung gelangte, ist vom volkswirtschaftlichen Standpunkte aus zu bedauern. Natürlich kann man gegen die weltwirtschaftlichen Auswirkungen weder etwas tun, noch mit ausreichendem Grund einwenden, wohl aber mag es gestattet sein, bei diesem Anlaß einen wehmütigen Blick auf die Zeit des Jahres 1850 zurückzuwerfen, wo Deutschland noch seinen Bedarf an Kleidungsstoffen aller Art, namentlich auch an Wolle Wollmarkt und..Wollonkel" gab es in Berlin noch in den 60er Jahren und Flachs, im wesentlichen selbst erzeugte und daneben so viel Getreide baute, daß es damit nicht unerhebliche Ausfuhr treiben konnte und ein Ueberschußland war, während es gegenwärtig größtenteils von der Weltwirtschaft abhängig ist, in der seine eigene Landwirtschaft stark ins Hintertreffen gelangte, weil das überseeische Ausland vermöge seiner günstigeren klimatischen und wirtschaftlichen Verhältnisse der einheimischen Erzeugung von landwirtschaftlichen Gütern in vielfacher Hinsicht überlegen ist, so daß die letztere sich nur mit äußerster Anspannung aller Kräfte sittlicher, technischer, wirtschaftswissenschaftlicher und kaufmännischer Art einigermaßen behaupten kann.
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Auf den Ausgangspunkt gegenwärtiger Betrachtungen zurückkommend, muß ich die Bedeutung des märkischen Lehrerhauses, dessen Verhältnisse ja auch in anderen Bezirken Deutschlands ähnliche waren, für den Kulturzustand meines Heimatdorfes noch kurz hervorheben. Die Persönlichkeit des richtigen Lehrers sowohl, wie dessen berufliche Tätigkeit übten eine sehr heilsame Wirkung auf die Lebensanschauung und Lebensführung der Schüler nicht allein, sondern der ganzen Einwohnerschaft aus, so daß die lange Dienstzeit eines solchen Lehrers, so auch diejenige meines Vaters, in der Gemeinde der letzteren sehr segensreich geworden ist. Was den Schulunterricht betraf, so ist es geradezu erstaunlich, was er unter den geschilderten Verhältnissen im ganzen Bereich der Aufgaben der Volksschule geleistet und erreicht hat. Neben den Verstandeskräften förderte er namentlich auch die sittliche Anschauung der Schüler durch Religions- und Sittenlehren, wobei sein eige