wobene Mühle nicht unerwähnt. Durch ihre Lage auf ansteigender Höhe gewährten die Mühlen einen weiten Rundblick und wurden darum gern für Ausblicke ins Gelände, für militärische Beobachtungen benutzt, wie z. B. während des Feldzuges 1813, der mehrere Monate auf märkischem Boden sich abspielte. So war die Mühle beim Dorfe Mellen von den Preußen, die dort am 21. August die Nottebrücke gegen Oudinots Truppen von der ,, Armee de Berlin" verteidigten, mit Stroh angefüllt worden, um nötigenfalls auf ein Signal hin sofort angesteckt zu werden.* Denkwürdig ist die ehemalige Mühle auf dem Windmühlenhügel bei Großbeeren. An ihrem südlichen Hang lagerten sich die Truppen Reyniers am
Windmühle an einer märkischen Landstraße.
Aufnahme von Walter Seegert.
Aus der Heimatzeitschrift ,, Die Mark".
Nachmittag des 23. August 1813, nachdem sie die Preußen aus Großbeeren vertrieben hatten, in dem irrigen Glauben, heute bei dem anhaltenden Regenwetter nicht mehr belästigt zu werden. Furchtbar aber war ihre Enttäuschung, wie der Ausgang der Schlacht bewies. In das rasch sich entwickelnde Geschützfeuer mischten sich die hellen Klänge der preußischen Signalhörner und das Hurra der anstürmenden Preußen, und der Feind wurde geschlagen, womit Berlin gerettet ward. Am nämlichen Tage hatte Bernadotte, der Führer der Nordarmee, sein Hauptquartier in Ruhlsdorf, in der Mühle; da lagerte er auf einer Unterlage von Mehlsäcken und * die Mellemen Mühle, die fied gemeint ist, wie eine
Wassermühle.