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kulturhistorisch- geschichtlicher Teil die Raubvögel in Mythologie, Symbolik, Geschichte und Kulturgeschichte sowie die Falknerei in allen Erdteilen behandeln. Den Schluß wird eine Anleitung für praktische Falknerei bilden. Dr. Hilzheimer.
Die farbige Stadt. Monatsschrift, herausgegeben vom Bund zur Förderung der Farbe im Stadtbilde E. V., Hamburg, Verlag E. Brasch, Berlin SW 11, bringt in ihrem letzten Hefte( Nr. 8) verschiedene, den Groß- Berliner lebhaft interessierende Beiträge. Zunächst zwei bunte Beilagen über die Ergebnisse eines Wettbewerbs des Reichsbundes für das deutsche Malergewerbe, Landesverband ,, Brandenburg" vom März 1928 über Versuche zur bunten Behandlung der Häuser am altstädtischen Markte in Brandenburg a. d. H., die ein sehr erfreuliches Ergebnis zeitigten. Ich hoffe, daß sich aus diesem Verfahren, mit wenig Geld in Farbe ansprechendes zu leisten, wieder einmal eine Technik, etwa wie die des Sgraffito entwickelt, das neuerdings in Süddeutschland, z. T. auch in Rheinhessen, an Bauernhäusern in recht ansprechender Weise sich wieder durchringt.
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Besonders erfreulich aber ist für die Freunde und Leser der ,, Brandenburgia", daß in einem Aufsatze von Dr. M. Wiedemann, Berlin: Architektur, Reklamesucht und ,, Neue Möglichkeit" einmal energisch gegen die geradezu himmelschreiende Verschandelung unserer schönsten Plätze Berlins Einspruch erhoben wird. Was ist aus dem Potsdamer Platz, ursprünglich einem der vornehmsten Plätze, geworden! Diese üble Rücksichtslosigkeit, mit der das Haus ,, Telschow" von der Nachbarschaft absticht, ist unerhört, und das Gegenüber mit der Verschandelung der Architektur durch Reklametafeln keinen Deut besser! Derselbe Unfug man kann dafür kein anderes Wort gebrauchen am Anhalter Bahnhofsplatz. War es wirklich nötig, den so bitter notwendigen Park teilweise zu opfern, um solche Leistungen, wie das ,, Europa"-Haus dafür zu erstellen? Was wird aus Berlin, wenn in dieser Art fortgefahren wird. Es gibt dafür keine Entschuldigung, denn eine ganze Anzahl maßvoller, feinfühlender und gut wirkender Umbildungen älterer Gipsfassaden in neuzeitliche Formen und Farben zeigt, daß es durchaus geht, wenn eben der richtige Mann gefunden wird, der dem Bauherrn auch zu seinem eigenen Nutzen und der Allgemeinheit zur Freude wirken kann. Prof. Dr. ing. A. Zeller.
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Rudolf Schmidt- Eberswalde: Aus der Pfuelen Land. Bd. 1. Zur Geschichte von Dannenberg, Coethen, Torgelow, Platz, Sonnenburg, Falkenberg( Mark), Brunow, Gielsdorf, Wilkendorf, Schulzendorf, Möglin, Grünthal und Sydow. Im Auftrage des Kreisausschusses des Kreises Oberbarnim bearbeitet von R. S., Verlag des Kreisausschusses des Kreises Oberbarnim, Bad Freienwalde( Oder), 1928, 272 S. Nach einer Einleitung über das Geschlecht derer von Pfuel und der Pfuelen Besitz im Oberbarnim, womit sich Theodor Fontane im„ Oderland" beschäftigt hat, folgt eine wieder auf gedruckte und ungedruckte Literatur gegründete