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Hennebergschen Grube, das den Farbgegensatz gegen die Diluvialsande zur Darstellung brächte.
Beim Gips von Sperenberg würde es von Wert sein, wenn die schlottenartige Zerfressung der Gipsoberfläche gezeigt würde, und beim Diabas vom Koschenberg sind heute die Aufschlüsse wesentlich lehrreicher als zur Zeit der Aufnahme von Abbildung 185.
Ich habe bei diesen kritischen Bemerkungen natürlich abgesehen von Bedenken, die ich aus einer vom Verfasser abweichenden wissenschaftlichen Auffassung ableiten möchte. Wer meinen kleinen Versuch einer ,, Geologie von Brandenburg" im Märkischen Heimatbuch kennt, wird den starken Gegensatz zu dem Text des Näglerschen Buches, auf den dieses selbst nicht hinweist, erkennen. Ich halte es grade für den Unterricht für gut, daß in wissenschaftlich strittigen Fragen mehrere Anschauungen zu Worte kommen. Nur wird man verstehen, wenn ich nicht ganz in das Urteil Schneiders einstimme, daß hier ein ,, abgeschlossenes Bild vom geologischen Bau der Mark" gegeben sei. Ein solches kann heute niemand geben. Das gilt selbst von dem vor mehreren Jahren erschienenen nachgelassenen Buche von Felix Wahnschaffe: GeoNorddeutschland iogische Landschaftsformen in
( Engelhorn, Stuttgart, 1924, 83 Seiten Text mit 22 Tafeln und 3 Abbi!- dungen im Text). Die ungünstigen Verhältnisse nach dem Kriege haben es mit sich gebracht, daß diese Arbeit erst ein Jahrzehnt nach dem Tode des Verfassers veröffentlicht werden konnte. Die Bedeutung, die Wahnschaffe für die Geologie des norddeutschen Flachlandes gehabt hat, und die liebenswürdige Persönlichkeit des verstorbenen Verfassers werden es trotzdem als wertvoll erscheinen lassen, daß wir hier noch einmal seine Anschauungen kurz zusammengefaßt finden. Wertvoll sind auch die zahlreichen Abbildungen, an deren Herstellung Therese Wahnschaffe ein Prof. Dr. Solger. großes Verdienst zukommt.
Albert Kiekebusch: Das Königsgrab von Seddin. Band I der ,, Führer zur Urgeschichte", herausgegeben von Reinerth, Verlag Benno Filser in Augsburg. Mit 13 Abbildungen und 23 Tafeln. Broschiert 2 M.; gebunden 3 M.
Ich habe mich bemüht, alle Nachrichten über die Entdeckung dieses herrlichen Denkmals zusammenzutragen, den Verdiensten aller gerecht zu werden, die zur Erhaltung der wertvollen Schätze das Ihrige getan haben, und zum Verständnis und zur gerechten Würdigung dieser hervorragendsten Aitertümer unseres Märkischen Museums beizutragen.
A. K.