Heft 
(1917) 25
Seite
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Rudolf Schmidt.

Die Brandschatzgelder der ersten Zeit.

Für den Capitän, der in Hohenfinow stand . . . . An Hühnern, Gänsen und Fischen erpreßt . . . . Ein Kommando von Oderberg im Kruge verzehrt

und an Geld.

An Kriegskontribution bezahlt.

An Vorspann behauptet ein jeder Wirt 350 Tlr. macht An Pferde die tot gefahren und Krüppel geworden

Noch an Wein bezahlt für die Offiziere.

Vor 2 Wachtmeisters bezahlt.

Lazarettgeld.

Für ein Offizier 4 Wochen Kostgeld.

Was ein Soldat hatte Schaden gemacht.

2 mal 199 Mann Schassör.

500 Tr. 30

25 1318 9 800 300 410 46 30 56 7 147

3 Gr.

macht Summa 28 043 Taler

Am 18. Januar 1816 wurde die allgemeine große Friedensfeier be­gangen. Daran erinnert noch eine in der Kirche aufbewahrte Friedensfahne, auf der folgende Inschrift zu lesen ist:

Dem glorreichen Frieden am 18. Januar 1816 Broichsdorf

von Jena.

In der Mitte befindet sich das von Blumenzweigen umgebene Mono­gramm des Königs Friedrich Wilhelm III.

1818 Befehl gelegentlich der Rückreise der Königs von Petersberg:

Hierzu gestellt die Gemeinde Falkenberg 10 Vorspannpferdc mit tüchtigen Geschirren, Halskoppcln und Bracken und mit dem nötigen Futter versehen. Die Pferde müssen vorzugsweise die besten aus der Gemeinde sein und wenigstens vorn beschlagen werden, damit sie das Laufen auf der Chaussee besser aushalten können. Die Vor- spänner, die reinlich, ordentlich und in einer blauen Jacke, weiß- leinener. Hosen, Stiefeln und rundem Hut gekleidet sein müssen, wofür die Schulzen Sorge zu tragen haben, haben sich alsbald bei ihrer Ankunft auf dem Markte zu Freienwalde beim Kreissekretär zu melden.

1848 Zum Schluß noch eine Erinnerung an das tolle Jahr.

Major von Jena auf Coethen

an den Schulzen Mewes zu Falkenberg.