Heft 
(1917) 25
Seite
25
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Falkenberg in der Mark.

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Diesem Befehl gemäß muß' daher die Gemeinde zu Falkenberg angesichts dieses bei der schwersten Verantwortung und Strafe V 2 Schock Krummstroh und trockenes Holz oder Reisig nebst dem dazu gehörigen Kien in Bereitschaft halten, um die Reiherbuschbrücke sogleich in Brand zu setzen und zu vernichten, wenn ich den Befehl dazu schicke. . .

Was die Franzosen in Falkenberg erpreßt, was an anderen Brand­schatzungen aller Art entstanden, darüber gibt die nachstehende vom Schulzen Wurl angefertigte Nachweisung ein erschreckendes Bild:

Die ganze Gemeine 3 mal je 1120 Mann beherbergt 31 Mann Bayern 56 Tage im Standquartier . . . . 588 Mann Kavallerie.

36 14 Tage im Standquartier . .

28 81

Kavallerie und Artillerie 51 Tage. . . . .

196 Mann Infanterie eine Nacht.

336

840

130 Plessierte.

170 Mann .

3892 Zentner Heu geliefert 56 erpreßt

364 .

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An Hafer geliefert.

Desgleichen erpreßt.

An Roggen geliefert und erpreßt .......

An Stroh ..

5 Stück Ochsen.

An Fleischgeld bezahlt.

Für die Knechte in Potsdam bezahlt.

Für Offiziere u. Wachtmeister für den erpreßten Wein

An Lagersteuer bezahlt ..

Für die Festung Cüstrin bezahlt.

Schanzgelder bezahlt.

Für Pferde.

Für erpreßte Kleidungsstücke.

Für die Kähne, weil sie uns das Wasser verboten,

das sie uns entließen

373

Tlr.

8 Gr.

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