Mittelalterliche Zinnkannen aus der Mark Brandenburg 1 .
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Maße vorhanden. Die wissenschaftliche Behandlung dieses Materials hat eben erst begonnen. Wenigstens ist mir nur eine Veröffentlichung von Otto Lauffer in den „Mitteilungen aus dem Museum für Ham- burgische Geschichte“ Nr. 4 aus dem Jahre 1913 bekannt, die den
Plakette von der Innenseite des Deckels der Kanne 1. 13. Jahrh.
Titel führt: „Spätmittelalterliche Zinnfunde aus Hamburg und einige niederdeutsche Vergleichsstücke“ und worin elf Kannen sehr exakt beschrieben und von den verschiedensten Gesichtspunkten aus betrachtet sind.
Von den dort besprochenen Kannen ähneln die als Fig. 6 und 8 abgebildeten am meisten der in den Besitz des Märkischen Museums gelangten. Wir geben hier von ihr ebenfalls eine Abbildung und bemerken dazu, daß sie 16,3 cm hoch ist. Der Durchmesser der Ausgußöffnung beträgt 7,8, derjenige des Bodens 9,8 cm.
Lauffer setzt diese Gefäße hauptsächlich ins fünfzehnte Jahrhundert. Nur in zwei Fällen nimmt er vermutungsweise das vierzehnte als Zeitpunkt. Zweimal sprechen be- Plakette ans dem Grande der Kanne 1. 14. Jahrh.
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