Heft 
(1917) 25
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Mittelalterliche Zinnkannen aus der Mark Brandenburg 1 .

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Maße vorhanden. Die wissenschaftliche Behandlung dieses Materials hat eben erst begonnen. Wenigstens ist mir nur eine Veröffentlichung von Otto Lauffer in denMitteilungen aus dem Museum für Ham- burgische Geschichte Nr. 4 aus dem Jahre 1913 bekannt, die den

Plakette von der Innenseite des Deckels der Kanne 1. 13. Jahrh.

Titel führt:Spätmittelalterliche Zinnfunde aus Hamburg und einige niederdeutsche Vergleichsstücke und worin elf Kannen sehr exakt beschrieben und von den verschiedensten Gesichtspunkten aus be­trachtet sind.

Von den dort besproche­nen Kannen ähneln die als Fig. 6 und 8 abgebildeten am meisten der in den Besitz des Märkischen Museums gelang­ten. Wir geben hier von ihr ebenfalls eine Abbildung und bemerken dazu, daß sie 16,3 cm hoch ist. Der Durchmesser der Ausgußöffnung beträgt 7,8, derjenige des Bodens 9,8 cm.

Lauffer setzt diese Gefäße hauptsächlich ins fünfzehnte Jahrhundert. Nur in zwei Fällen nimmt er vermutungs­weise das vierzehnte als Zeit­punkt. Zweimal sprechen be- Plakette ans dem Grande der Kanne 1. 14. Jahrh.

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