Heft 
(1917) 25
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19. (9. ordentliche) Versammlung des XXIV. Vereinsjahres.

worden. Er wird von der Versammlung ebenfalls genehmigt und schließt mit 6674 Mark in Einnahme und Ausgabe ab. Der spezielle Text dieses Schatzmeisterberichts wird, wie der für 1915/16 (vgl. S. 96 des XXIV. Jahrgangs ausführlich gedruckt werden. Herrn Plack besten Dank für seine Mühewaltung!

In Treuenbrietzen hat sich nach Mitteilung unseres Mitgliedes, Zahn­arztes Carl Reichhelm ein Verein für Heimatkunde gebildet. Wir be­grüßen denselben und erhoffen recht regen wissenschaftlichen Austausch- Verkehr. Ueber das 1911 daselbst begründete Altertumsmuseum vergl. Mo­natsblatt XIX. S. 19.

Das stimmungsvolle Gedicht unseres Mitgliedes Redakteur W. Kotzde in RathenowDie Märker bei Douaumont, mitgeteilt durch Prof. Miclkc, wird von Herrn R. R. Kerkow wirkungsvoll verlesen.

Der Vorsitzende benutzt gern diese Gelegenheit, um auf Herrn Kotzdes RomanDrömers Siegesgang (Berlin 1913 bei Martin Warnecke) auf­merksam zu machen und die Anschaffung in weitesten Kreisen für Alt und Jung zu empfehlen. Enthält vortreffliche Schilderungen des Bauernlebens an der unteren Havel, namentlich im Kreis Wcst-HavcIIand, sowie anmutende Beschreibung von Land, Feld, Forst und Wasser daselbst. Eine Anzeige: Das dichterische Werk Wilhelm Kotzdes, Verzeichnis seiner Schriften wird hiermit gern bekannt gegeben.

Zum 75. Geburtstag, 11. März d. Js., hat der Vorstand unserem liebenswürdigen II. Vorsitzenden, Herrn Geh. Justizrat Emil Uhles- Glück und Segen gewünscht. In herzlicher Weise hat bekanntlich der um unsere brandenburgische Fischerei praktisch wie wissenschaftlich hochver­diente Jubilar gedankt. Vorgelegt wird hierzu die Beilage für Heft 3. (1. März 1916) der wertvollen, von mir in der Brandcnburgia regelmäßig vorgelegten Mitteilungen des uns befreundeten Fischerei-Vereins für die Provinz Brandenburg. Die Beilage enthält eine vortreffliche Lebensbeschrei­bung des Gefeierten aus der Feder unseres Mitgliedes Prof. Dr. Eckstein in Eberswalde, geschmückt mit einem höchst ähnlichen Bilde unseres Emil Uhles.

Amtsgerichtsrat Dr. Richard Beringuier f. Der verdienstvolle I. Vorsitzende des uns nahestehenden Vereins für die Geschichte Berlins ist am 9. d. M. den Kriegsstrapazen in Rußland im 62. Lebensjahr erlegen. Unser Beileidsschreiben ist in einer besonderen Gedächtnisnummer des Ver­eins S. 27 abgedruckt. Die berlinische Geschichtsforschung beklagt einen herben Verlust, namentlich aber wird der Verewigte in seiner unermüdlichen Tätigkeit für die Hebung des Vereins nur schwer zu ersetzen sein.

An unsere Wanderfahrt nach Velten am 11. Oktober 1908, die Herr Kantor Gustav Gericke, Vorsitzender des keramischen Museums daselbst leitete, werden wir durch die von ihm verfaßte SchriftDer Kachelofen in der erweiterten Prüfanstalt für Heiz- und Lüftungsanlagen an der K.