Heft 
(1923) 32
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ich mich der Lehre, des Tasterzirkels, sowie des Bandmaßes bedient und die mustergiltigen Rütimeyerschen Maße( 46, II. Abt. pag. 101/102) benutzt. Das Schädel- bezw. Knochenmaterial wurde mir von Herrn Dr. M. Hilzheimer, Di­rektor der naturwissenschaftlichen Abteilung des hiesigen Märkischen Muse­ums, in entgegenkommendster Weise zur Verfügung gestellt. Es stammt teils aus der naturwissenschaftlichen Sammlung des hiesigen Märkischen Museums, teils aus der Sammlung der naturwissenschaftlichen Abteilung des Museums Die Schädel und Knochen sind von einer bräunli­in Müncheherg i. Mark. chen bis lehmgelben Farbe und müssen demnach frühhistorischen bis subfos­silen Rindern zugesprochen werden. Für einige Schädel( vgl. Materialauf­zählung) ist das historische Alter durch begleitende Artefacte festgestellt, bei den Müncheberger Schädeln geht aus dem Sitzungsbericht des Vereins für Heimatkunde in Müncheberg vom 2. Februar 1886 hervor, daß diese der wendischen Kultur angehört haben.

Katalog No. A III 1986

A III 138

A I 9208

A III 1321

A VIII 971

A I 9198

A II 10,415

A III 1961

A III 1841

A III 2089

A III 1998

A IV 909

Verzeichnis des benutzten Materials:

Aus der Sammlung des Märkischen Museums:

Schädel mit Stirnzapfen. Fundort: Lychensee, Kreis Templin. Im Durchstich am Hohen Steg" 2 m unter der Erdoberfläche ausge­baggert. Geschenk des Stadt- Försters Carsted( 8 12. 1899.) Schädel. In Spandau vor dem Potsdamer Tor mit vielen anderen Knochen und dem Schwert IV. 1893 ausgegraben. Geschenk des Baumeisters Baecker in Spandau 25. 8. 1881.

Historisches Alter: 13. Jahrhundert.

Schädelfragment, rechte und linke Unterkieferhälfte, Wirbel, Kreuz­bein, Becken und Gliedmaßenknochen von Bos brachyceros.( Von Dr. Hilzheimer bestimmt). Beim Bau der Inselbrücke in Berlin 1,30 m unter dem Wasserspiegel am linken Ufer gefunden. lag ein Flaschenstempel Grimnitz 1757" 2. 11. 1912). Frontal- Occipitalrest mit beiden Hornzapfen.

Zehdenick.

Schädelfragment mit 2 kleinen Hörnern. Fundort: Humboldhafen in Berlin beim Stadtbahnbau. Geschenk des Abteilungs- Baumeisters Rumschüttel( 19. 5. 1881).

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Historisches Alter:

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Schädelfragment. Gefunden beim Bau der Neuen Schleuse bei Span­dau. Geschenk des Baumeisters Baecker( 18.4. 1911).

Schädel. Gefunden auf dem Poggenwerder bei Alt- Ruppin. Geschenk des Besitzers Böldecke. Historisches Alter: Burgwalltypus, wendisch. Schädel. Gefunden in Prenden. Geschenk des Malers Neunzig. Rechte Unterkieferhälfte. Rechte Unterkieferhälfte.

Rechter Radius, linker Femur, linke, Tibia, ein sehr zerfallenes Kie­ferstück mit 4 Zähnen und einige Fragmente. In Groß- Neuendorf, Krs. Lebus, bei der hintersten Mühle am Urnenfelde ausgegraben. Geschenk des Stadtrats Klaar( 10. 11. 1900). Lausitzer Kultur, 8. bis 7. Jahrhundert v. Chr. Mehrere Knochen( Wirbel, linke Tibia) aus einem v. Geh.- Rat Vir­chow und Stadtrat Friedel entdeckten Pfahlbau im abgelassenen See