Heft 
(1923) 32
Seite
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( Innere Reihe) ,, mechtildis filia| eius vxor) iohis..

.. 7) sepult.. 8) vna.. ene.... 1.... scut 1) orate pro eis."

6)

corpora hic 19) requie­

D. h.:,,Im Jahre des Herrn 133[ 5? oder 1340?], 8 Tage nach Pe­ter und Paul(= 6. Juli) starb Mechtild[ is],[ Gemahlin] des Heinrich Im Jahre[ 1] 362 am Tage des[ heiligen....] Canti­anus( 31. Mai) starb Mechtildis, ihre( oder: seine) Tochter, Gemah­Ihre Kör­lin des Johannes.. per(?) ruhen hier.

Betet für sie!"

Die Blankenburg sind zu Wolfshagen schon in den ersten Jahr­zehnten des 14. Jahrhunderts bezeugt( Kd. S. 372 wird erst eine Ur­kunde vom 25. Februar 1384 angeführt). Die urkundlichen Belege für einen Heinrich in dieser Zeit bedürfen freilich noch genauerer Prüfung. In der Urkunde vom 8. April 1326 steht nach Mekl. Ub. VII Nr. 4718, wo das Stück nach dem Original in Schwerin gedruckt ist, nicht wie Wi Heinrich und Friederik van bei Riedel Cod. d. Brand. A II 333, Wi Hennigh, Ansvm vnd Friderik Blankenborch", sondern vielmehr van Blankenborch." 12) Auf dem Stein sind leider gerade die Familien­namen sehr unsicher; auch von einem Wappen ist keine Spur zu er­kennen.

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Prof. Dr. A. Hofmeister, Greifswald.

Studiengemeinschaft für wissenschaftl. Heimatkunde. In dem Aufsatz Heimatkunde und Schulreform"( Monatsblatt der Brandenbur­gia 1919 S. 101) habe ich Heimatinstitute zur Ausbildung der Lehr­kräfte aller Schulgattungen gefordert. An diesen Instituten soll nach­In erster Linie war geholt werden, was bisher versäumt worden ist. an die Ausbildung der zukünftigen Lehrerbildner für die Erfordernisse. des heimatkundlichen Unterrichts gedacht. Bei der Unklarheit, die über die zukünftige Gestaltung der Lehrerbildung immer noch herrscht und bei der ungünstigen Finanzlage des Staates war trotz alles Wohlwollens der Unterrichtsbehörden an eine Durchführung der auch vom Reichs­bund Heimatschule auf den Tagungen in Würzburg( 1922) und Gießen ( 1923) aufgenommenen Forderung in vollem Umfange kaum zu denken.

In dankenswerter Weise hat nun der neue Direktor der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege, Prof. Dr. Schönichen, den Versuch ge­macht, die Ausbildung der Lehrkräfte Groß- Berlins und-- soweit sich die Verkehrsschwierigkeiten überwinden lassen der Provinz Bran­denburg wenigstens in der Form einer Studiengemeinschaft für wissen­schaftliche Heimatkunde der Provinz Brandenburg" in die Hand zu nehmen.

5) x nicht ganz dentlich.

6) Vielleicht, aber recht unsicher: nyenkerken."

7) Vielleicht h'(= hic)?

8) Weder sepulte" noch sepultura" ist mit genügender Sicherheit zu erkennen. 9) ,, corpora" nicht sicher.

10) ,, hic" nicht ganz sicher.

11) ,, requiescut". Die Abkürzungsstriche über den Buchstaben sind hier wie fast immer nicht mehr erkennbar.

12) Auch Mekl. Ub. VI Nr. 3900( vgl. XI S. 152;= Riedel B I 404 f.) wird ,, Henrich" als ein Irrtum angesehen, und ebenso würde es dann mit dem gleichfalls nur aus Huitfeldt bekannten Stück bei Riedel BI 363 stehen.