85
Der Kugelflaschenfund von Warsom( Krs. Westhavelland)
Im
Von CARL UMBREIT, Lehrer, Cöpenick.
Im Jahre 1920 kaufte das Märkische Museum die Sammlung des Herrn Georg Hinze aus Friesack an. In der Reihe der Fundstücke, die auf diese Weise den Bestand des Märkischen Museums vermehrt haben, steht der Kugelflaschenfund von Warsow bei Friesack obenan. Leider hat Herr Hinze, der während des Krieges gefallen ist, keinerlei Fundberichte hinterlassen, so daß der Wissenschaft damit viel entgangen Immerhin schien Herrn Dr. Kiekebusch und mir der Fund bedeutungsvoll genug, daß ihm nachgegangen werden mußte. Ich werde im Folgenden mitteilen; was ich an Ort und Stelle noch in Erfahrung bringen konnte und was schließlich der Fund selbst zu uns spricht. Als einziger Wegweiser diente mir eine Notiz des Herrn Hinze, daß der Fund unten am Berge des Sandberges von Warsow, rechts So machte ich mich denn am von Friesack aus" gemacht sei.
ist.
"
11. August 1924 auf den Weg ins Havelland mit der geheimen Hoffnung, in Warsow oder Friesack noch eine Menschenseele anzutreffen, die mir als Zeuge dienen konnte. Mein erster Gang war zu dem Lehrer in Warsow gerichtet, und ich war damit auch gleich vor die rechte Schmiede gegangen. Der Kollege Fehts hatte selbst an der Hebung des Fundes mitgearbeitet und ihm verdanke ich die folgenden Mitteilungen, die gedächtnismäßig durch eine Eintragung in die Warsower Schulchronik gestützt waren.
n. Friesack
42 m
Steinbeil
+
000
Fundstelle
30 Schrift
Strasse
Zaun
( steht nicht mehr)
Gemeindehaus
Stall
n. Brädikow
Gefäße
Lageskizze
( nach der Warsower Schulchronik)