Die Prignitz.
Von
Eduard Zache.
1. Oie geologischen Grundlagen. Orographische Skizze, geologische Skizze, die Landschaft zwischen Eide und Löcknitz, die Landschaft zwischen Löcknitz und Stepenitz, die Landschaft zwischen Stepenitz und Dosse, die Landschaft östlich der Dosse, das Havelberger Vorgebirge.
II. Oer wirtschaftliche Aufbau. Der Siedelungsplan, der Dorfplan, die Dorfnamen,
der Gehöfteplan, die Verkehrslinien, die Kolonisation der Askanier, die Dörfer, die Städte, der geistliche Besitz, die Kolonisation der Hohenzollern.
III. Oie geschichtlichen Ereignisse. Die Napoleonischen Kriege, der dreissigjährige
Krieg, das Mittelalter, die slavische Zeit, die Vorgeschichte der Kolonisation, die Urzeit.
I. Die geologischen Grundlagen.
Die Prignitz bildet den westlichen Vorsprung der Provinz Brandenburg. Sie schiebt sich keilartig zwischen Mecklenburg, Hannover und Sachsen ein. Auf der südwestlichen Seite bildet der breite Elbstroni ihre deutliche natürliche und politische Grenze. Nach Norden scheint auf dem ersten Blick eine natürliche Grenze zu fehlen. In der That ist sie auch bei weitem weniger ausgeprägt. Es ist hier der südliche Wall der mecklenburgischen Seenplatte, welcher strichweise eintritt. Man sieht schon auf einer kleinen Karte, wie Dosse und Stepenitz in ihren obersten Abschnitten sich quer vorlegen. Ihr Oberlauf liegt in einem weiten Wiesenthal, und beide nähern sich einander bis auf 1 km. Die deutlichste Marke aber sind die Ruhner Berge, welche nördlich von Putlitz auf eine weite Strecke den Horizont begrenzen und in ihrer höchsten Spitze 178 m erreichen. Auf der nordwestlichen Seite ist es