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Junge und alte Landschaftsformen in der Mark. Von Prof. Dr. F. Solger.
Die Ueberschrift, die ich gewählt habe, wird einiger Erklä rungen bedürfen. Ich verstehe unter jungen Formen in der mär kischen Landschaft solche, deren wesentliche Züge sich erst vor kurzer Zeit herausgebildet haben, unter alten solche, die aus weiterer Vergangenheit und anderen Bildungsbedingungen herübergeerbt sind. Ich möchte im folgenden versuchen, einen kurzen Ueberblick über die verschiedenen Altersgruppen von Landschaftsformen zu geben, die sich nach diesem Gesichtspunkte auseinanderhalten lassen.
Ich beginne mit den Formen, deren Jugendlichkeit sich am klarsten erweisen läßt. Es sind zwei Arten: solche, die erst der Mensch geschaffen hat, und solche, die die Natur noch vor unsern Augen schafft. Der Einfluß des Menschen auf die Landschaft besteht in erster Linie in der Bestimmung des Pflanzenkleides durch Land- und Forstwirtschaft. Die Landschaftsformen ändert der Forstwirt nicht, der Landwirt gelegentlich durch Einebnungen und Durchstiche, die im allgemeinen der Be- und Entwässerung dienen, oder er trägt Sandboden auf Moorgrund. Am stärksten greift in die Landschaft die Industrie ein durch Sand und Ton gruben, Bergbau u. a. und der Verkehr durch Straßen- und Bahnbau und durch Strombauten, die zugleich der benachbarten Landwirtschaft zugute kommen. Die Zeit, während deren das geschieht, ist aber erst recht kurz, den Hauptanteil hat das 19. Jahr hundert. Bis ins 16. Jahrhundert reichen Kanalanlagen bei uns zurück, bis ins 12. Eindeichungen, Mühlenstaue und Rodungen. Um für die Zeit dieser künstlichen Umgestaltungen, die meist leicht erkennbar sind, einen kurzen Ausdruck zu haben, bezeichne ich diese als Bildungen der ,, Kulturzeit". Während sie er folgten, sind auch natürliche Umbildungen vor sich gegangen; aber diese haben während eines ungleich längeren Zeitraums in der gleichen Weise stattgefunden, nämlich solange die Naturbedingungen die gleichen blieben, und als solche Bedingungen kommen in erster Linie die durch das Klima gegebenen in Betracht; denn die gebirgsbildenden Kräfte, die sich in Erdbeben zu erkennen geben, sind in der geschichtlichen Zeit überall auf der Erde so schwach wirksam, daß wir keine wesentlichen Umgestaltungen auf sie zurückführen können, ganz besonders nicht in der Mark, in der der Vulkanismus, dies lebendigste Zeugnis innerirdischer Tätigkeit, ganz fehlt. Wir dürfen bei uns nur die Wirkung äußerer, vom Klima abhängiger Kräfte wie Eis, Wasser und Wind erwarten, durch die zugleich die geologische Mitarbeit der Pflanzen bestimmt wird. Von ihnen scheidet der Wind fast völlig aus. Wo Pflanzen den Boden bedecken, ist jener machtlos. Seine Arbeit beschränkt sich auf den Strand unserer Seen, an dem die vom Winde bewegten Wellen gelegentlich kleine