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13. (10. außerordentliche) Versammlung des XVII. Vereinsjahres. 497
vor. Auf dem vorletzten Bilde waren ca. 40 Veltener Wagen auf der Chaussee nach Berlin aufgefahren, und das letzte endlich zeigte einen solchen vor dem Königlichen Schloß in Berlin.
Die Zuhörer bezeigten Herrn Rektor Rademacher ihren Dank und ihre Anerkennung durch lebhaften Applaus. Hierauf ergriff der 1. Vorsitzende, Herr Geheimrat Friedei das Wort und sprach allen Herren, die sich an dem heutigen Tage um die Belehrung und die Unterhaltung der Brandenburgia verdient gemacht hätten, den Dank der Gesellschaft aus. Kurz vor dem Aufbruch ergriff Herr Kantor Ger icke noch einmal das Wort und hielt eine schwungvolle humoristische Rede, in der er den Veltener Kachelofen den Herren und Damen aus Berlin ans Herz legte und seine Vorzüge gegenüber der Zentralheizung feierte; er forderte es als eine patriotische Pflicht die Veltener Kachelofenindustrie mit allen Kräften zu fördern. Zur Erinnerung an den heutigen Tag ließ er seine Schriften, nämlich Velten, seine Preisschrift über den Kachelofen und den Arbeitsplan für das Ortsmuseum an die Gäste verteilen.
Mit dem Feruzuge um 8 Uhr wurde die Rückfahrt angetreten.
13. (10. ausmrMl.) Versammlung des XVII. Msjahres.
Dienstag, den 13. Oktober 1908.
Besuch des Johannesstiftes am Südufer und des Geländes des künftigen Berliner Westhafens.
Um 3 Uhr nachm, hatten sich die Teilnehmer auf dem Grundstück und zwar auf dem Hauptwege, der sich hinter dem Pförtnerhanse in das Grundstück hineinzieht, versammelt. Hier begrüsste Herr Pastor Philipps, der Vorsteher des Johannesstiftes, die Brandenburgia und stellte ihr die Herren und Damen vor, welche die Güte haben wollten sich an der Führung zu beteiligen, nämlich die Herren Pastor Schenkberg, Oberlehrer Menzel, Rektor Richter, Fräulein Philipps, Fräulein Richter und Fräulein Mann.
Herr Pastor Philipps geleitete die Versammlung zunächst in den Fest- und Turnsaal. Hier eröffnete der 1. Vorsitzende, Herr Geheimrat Friedei, den Ausflug mit einer kurzen Ansprache, in der er hervorhob, daß wir es hier mit einem der merkwürdigsten und großartigsten Institute Berlins zu tun hätten, dessen Stunden aber gezählt seien, weil das Gelände von der Stadt Berlin für 11'/ 4 Millionen Mark erworben worden sei, die hier im Anschluß an den Groß-Schiffahrtsweg Berlin-