Heft 
(1925) 2/3
Seite
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Allertumsfunde in Todtenkopf, Kr. Westprignitz,

1. 2-henklige Urne, ohne Verzierung, mit schwach abgesetztem, konischem Halse. ((Abbildung 2.) Die beiden Oesenhenkel sitzen in verschiedener Höhe (jüngere Bronzezeit). Nach Angabe des Finders ist Füllung verloren gegangen und bestand aus schwarzer Branderde und Knochensplittern. Tiefe in der Erde: 1,20 bis 1,50 Meter, Steinpacknng nicht vorhanden.

Ein doppelkonisches Gefäß, in ähnlicher Größe wie obige Urne sowie eine Bronzefibel, wurden etwa in 1 Meter Abstand von obiger Urne, auch beim Durchstechen des Götzenberges, gefunden, "nd aber leider verloren gegangen.

2. In der Nähe der Urnen fanden sich bearbeitete, flache Tierknochen:

1. Nicht aufgespaltene Rippe, deren eine Schmalseite durch scharfen Schnitt hergestellt ist; die andere Schmalseite ist künstlich gerundet. (Abbildung 3.)

2. Aufgespaltene Rippe, scharfkantig. (Abbildung 4)

3. Aufgespaltene Rippe, Trapezform; an der einen Schmalseite befindet sich eine Schneide, die durch Anschärfen von beiden Seiten hergestellt ist. An der Schneide ist der Knochen gebleicht. (Abbildung 4.)

4. Aufgespaltene Knochenrippe. (Abbildung 4.)

5. Schwächere Knochenrippe, nicht aufgespalten, an einer Schmalseite ein gerader Schnitt.

0. Schwächere Knochenrippe, nicht ausgespalten, an einer Schmalseite ein gerader Schnitt.

7. Bearbeiteter Schulterblattknochen, an drei Seiten scharf beschnitten; keilförmig gespitzt. (Abbildung 3.)

8. Halber Wirbel; Schnittfläche auffallend scharf (Oberflächenfund).

9. Wirbel; mehrere Flächen durch Schnitt hergestellt; lag in der Nähe der Urnen.

10. Sprungbein.

gelegentlich des Chausseebaus KümmernitzVehlgast im Sou Fundort: Der sogenannteGötzenberg". Gefundene Gegenstände:

Abbildung 2 (V4 der Größe)