140 Otis 26(2019) sollte die Dokumentation der Beobachtung erfolgen. Da sich mittlerweile auch in der aktuellen LandesMeldeliste sehr viele auf Landesebene bereits extrem seltene bzw. noch nie nachgewiesene Arten befinden, gilt das oben Gesagte natürlich auch für die Arten mit AKBB-Zuständigkeit. Bitte lassen Sie Sorgfalt bei der Erstellung von Dokumentationen walten. Achten Sie stets auf die inhaltliche Notwendigkeit der Beschreibung erkannter Merkmale bzw. auch stimmlicher Äußerungen. Zum Bearbeitungsstand der eingereichten Meldungen kann jederzeit beim Koordinator der AKBB Auskunft eingeholt werden. Dank Für die zeitnahe Einreichung von Meldungen im Zeitraum November 2018 bis September 2019 sowie für Nachmeldungen – zurück bis ins Jahr 2015- bedanken wir uns bei: K. Bollack, H. Deutschmann, W. Dittberner, T. Dürr, M. Fiddicke, S. Fischer, K.-D. Gierach, A. Günther, C. Grüneberg, H.-J. Haferland, M. Horny, B. Jahnke, H.-J. Kelm, S. Klasan, D. Köhler, B. Kreisel, D. Krummholz, K. Lüddecke, R. Marzahn, M. Miethke, J. Mellenthin, T. Noah, T. Nowatzki, P. Pakull, L. Pelikan, A. Petri, H. Pfister, C. Pohl, O. Pörtner, B. Ratzke, I. Röhl, R. Schirrmeister, B. Sonnenburg, A. Staar, C. Steiof, B. Steinbrecher, R. Stoyan, T. Tennhardt, M. Walter und K.Witt. Allen Meldern, die die Arbeit der AKBB und der DAK im Kalenderjahr 2018/19 aktiv unterstützt haben, sei an dieser Stelle unser Dank ausgesprochen. Gegenüber dem letzten AKBB-Bericht hat die Anzahl an Erstmeldern um weitere zehn Beobachter auf insgesamt 290 Personen erhöht. Beobachtungen seltener Vogelarten im Kalenderjahr 2016 – Ergebnisstand AKBB In Tab. 2 ist das vorläufige Abschlussergebnis für das Jahr 2016 zusammengestellt. Der Begriff vorläufig wird deshalb verwendet, da für das Berichtsjahr noch weitere Meldungen angefordert sind. Die Jahrgänge 2017 und 2018 werden derzeitig hinsichtlich des Auftretens von Seltenheiten abschließend bearbeitet. Für die Kalenderjahre 2017 bis 2018 bitten wir um schnellstmögliche Einreichung noch nicht vorgelegter Dokumentationen. Hierzu gibt es wie in den letzten Jahren eine„Erinnerungsaktion“ zur Dokumentationspflicht, die insbesondere die Erstdaten bzw. Letztdaten seltener Vögel aus ornitho.de sichern soll. Ein leichtes Meldedefizit scheint für die Jahre 2017 bis 2018 noch zu bestehen. Die in Tab. 2 ausgewiesenen Ergebnisse der Meldungen sind im Avifaunistischen Jahresbericht für Brandenburg und Berlin 2016 enthalten( H aupt et al. 2019) bzw. akzeptierte Meldungen älterer Jahrgänge werden als Nachtrag im Jahresbericht 2016 genannt.Die vier nicht ausreichend dokumentierten Meldungen von 2016 liegen leicht unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Das langjährige Mittel liegt nun bei 6,9 % in der bekannten Größenordnung. Die Gründe für Ablehnungen sind weiterhin vielschichtig. Als Hauptgründe erweisen sich jedoch meist nicht ausreichende, unvollständige, widersprüchliche oder nicht überzeugende Dokumentationen. Analog zu den DAK-Jahresberichten werden am Ende des Berichts die abgelehnten Dokumentationen für die betreffenden Arten aufgeführt. Für das Jahre 2016 betrifft dies bis Redaktionsschluss 30.09.2019 folgende vier Arten: Jahr 2016 Gänsegeier Gyps fulvus : 04.08.2016 Illmersdorf/ LDS(Beobachtungsumstände und Beschreibung von Merkmalen nicht ausreichend) Steppenweihe Circus macrourus: 17.04.2016 ad. W Rabenau/SPN(Beschreibung nicht ausreichend Kornweihe nicht ausgeschlossen) Schmarotzerraubmöwe Stercorarius parasiticus : 29.10.2016 Uckersee/UM(Dokumentation erlaubt keine eindeutige Abgrenzung zu anderen Raubmöwen, anerkannt als Raubmöwe spec.) Gelbbrauenlaubsänger Phylloscopus inornatus : 30.10.2016 Berlin(Beschreibung der Stimme widersprüchlich, Zilpzalp nicht ausgeschlossen)
Heft
(2019) 26
Seite
140
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