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solche kommt in ihrem gesamten Kulturinventar zum Ausdruck und damit ist auch eine geistige Verbindung zuzugebeu.
Nun wissen wir aber aus der schriftlichen Ueberlieferung der späten Germanen, daß die Toten auf einem Schiff, Naglfar,
ins Jenseits gelangten, und auch die Gräber der Wikingerfürsten, deren berühmtestes das Ose- berggrab ist, beglaubigen diese Nachrichten. Doch einmal ist ans einem wikingischenRunen- stein von Okelbosten das Totenschiff wiedergegeben, das ans Ro llen gesetzt ist und von einem Pferde gezogen wird, daneben der Weltenoder Lebensbaum mit dem Vogel, ein Sinnbild, das ganz.
besonders in der Volkskunst unserer Tage lebendig ist. (Äbb. kl). Und hier, im Brauchtum der Gegenwart, kennen wir auch diese seltsame Verbindung von Schiff und Wagen oder Schlitten in der Fasnacht Süddeutschlands.
* ^ ° / EineNachricht des
c. Tacitus zeigt, das;
Abb. 11. Wikingischer Runenstein von Okelbosten. derWagenanchGöt-
terwagen sein kann
lNerthusumfahrt), und der zweirädrige Wagen von Trundholm, der eine Sonnen- und Monddarstellung trägt, beweist ähnliches.
Es scheint aus dem bisher Gesagten zu folgen: Die seefahrenden Nordgermanen glaubten an die Fahrt des Toten ans