Heft 
(1937 - 1938) 1
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Liebenthal 2: einige vorgeschichtliche und mittelalterliche Scherben.

Halenbeck 5: dicht am Dorf fanden sich auf der Acker- obersläche mittelalterliche Scherben.

Zeitstellung unbestimmt:

Beveringen 18: beim Anlegen von Kartoffelmieten wurden Brandstellen mit Scherben gefunden. Leichenbrand fehlte. In den Brandstellen fanden sich von Lehm umschlossene Tonröhren.

Buchholz 4: beim Pflügen stieß man auf Scherben und wenig Leichenbrand.

Blandikow 4: auf einem aus der Niederung aufsteigenden Hügel wurden sehr derbwandige, stärk verschlackte Scherben ge­funden. In der Nähe soll sich eine Eisenschlackestelle befinden.

Vehlow 4: auf dem Acker des Bauern Thiele waren in 80 cm Tiefe dunkle Gruben mit Einschlüssen, Scherben, Hütten­lehm und Tierknochen zu beobachten.

Halenbeck 4: auf dem Acker des Gastwirt Pelzer wurden beim Steineroden Steinpackungen mit Scherben und Leichen­brand gefunden. Die Scherben waren unverziert.

Zernitz 6: vorgeschichtliche Scherben wurden auf Acker­land gefunden.

Zernitz 7: beim Steineroden stieß Bauer Neun auf eine Steinpacknng von 2 m zu 1,80 m Dm. Sie war sauber gepackt, die Steine geschlagen und z. T. durch Brand zermürbt. Zwischen und unter den Steinen war die Erde tiefschwarz. Einschlüsse waren nicht zu beobachten

Wernikow 3: beim Sandabfahren fand der Bauernsohn Johannes Buchholz aus Wernikow den Boden und einige Scherben eines dickwandigen Gefäßes.

Vehlow 12: Gärtner Wendt fand in seinem Garten bei Grabarbeiten einen achtkantigen Eisenknopf mit eingeritzter Hakenkreuzdarftellung.

Iaatzke 11 : Ein Stück Bronze, viereckig, gelocht. Gefunden von Herrn Guthke.

Mahlsteine. Heiligengrabe am Könkendorfer Weg. Fin­der Grebbin. Triglitz, einer muldenförmig, einer flach mit einge­bohrter Vertiefung für den Drehpslock. Geschenkt von Bauer Kackstein-Triglitz.

Herr Lehrer Hardefeldt aus Bantikow, ein eifriger Freund und Förderer unserer Mnseumsarbeit, verließ leider die Prignitz. Bei seinem Fortzug überwies er dem Museum die von ihm zusammengebrachte Sammlung vorgeschicht­licher Gegen st ände, deren vornehmstes Stück die schon in einem früheren Mitteilungsheft abgebildete, am Nacken und