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wir sie auch noch als Großsteingräberleute, weil sie die Angewohnheit hatten, ihre Toten in großen Steingräbern beizusetzen. Die meisten dieser Gräber sind im Laufe der Jahrtausende zerstört worden, nur eins hat sich in dieser Gegend erhalten: Mellen im Kreise Westprignitz. Diese Nordleute, wie sie auch noch nach ihrer Herkunft genannt werden, gebrauchten den Dolch, den Speer, Pfeil und Bogen und endlich die gefürchtete Streitaxt. So erzählt uns die Axt, daß in der ausgehenden „Dolmenzeit" und in der beginnenden „Ganggräberzeit", also 3000 Jahr vor Beginn unserer Zeitrechnung, die
Abb. 2. Die Knaufhammeraxt von Dossow.
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Nordleute in der Prignitz festen Fuß gefaßt hatten. In Dänemark ist nämlich diese Axtform in Dolmen mit dünnnackigen Feuersteinbeilen gefunden worden und in der Nähe von Warschau mit einer Krageinlasche zusammen in einem sogenannten kujavischen Grab. Kujavien ist die fruchtbare Landschaft bei Hohensalza im Warthegau. Die zahlreichen dortigen Gräber sind verwandt mit den Großsteingräbern Jütlands, Südschwedens, Mecklenburgs und Nordbrandenburgs, bei ihnen ist der Grundriß mehr dreieckig, während er sonst meist rechteckige Form hat. Der Grabinhalt, der aus Trichterrandbechern, Kragenslaschen und auch gewissen Kugelamphoren besteht, läßt noch stärker eine Verbindung mit dem