Heft 
(1.1.2019) 03
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HERAUSFORDERUNGEN FÜR DAS 21. JAHRHUNDERT

Internationale Tagung zur Hochschulreform in Deutschland und Australien

Die Debatten um eine Hochschulreform reißen nicht ab. Sinkende Bildungsaus­yaben, alternative Finanzierungsquellen, | erstarrte Strukturen, Studiengebühren, _ Deregulierung, das sind einige der Stich­

worte in dieser Debatte. Fast täglich drin­

gen von den unterschiedlichsten Seiten neue Vorschläge an die Öffentlichkeit. Sie ind mehr oder weniger praktikabel. Hier st ein Blick über die nationalen Grenzen durchaus nützlich.

hies veranlaßte auch das Australienzentrum jer Universität Potsdam Ende Januar dieses ahres, eine internationale Tagung auszu­chten.Hochschulreform in Deutschland und Australien: Herausforderungen für das 1. Jahrhundert war der Diskussionsgegen­stand. Die Konferenz widmete sich dem lochschulmanagement mit dem Schwer­| punkt Finanzen und Personalfragen sowie )erspektiven auf dem internationalen Bildungsmarkt. Als Referenten konnten die J)rganisatoren unter anderem Entschei­dungsträger deutscher und australischer Universitäten, aber auch Vertreter der Hochschulrektorenkonferenz, des Deut­schen Akademischen Austauschdienstes

(DAAD), der Humboldt-Stiftung, der Organi­sation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung(OECD) sowie Redner aus Bund und Land gewinnen.

Ist nun Australien in Fragen Hochschul­modell ein Vorbild für Deutschland? Die Meinungen dazu gehen weit auseinander. Tatsache jedenfalls ist es, daß sich auf dem ünften Kontinent an den 36 staatlichen Hoch­schulen rund 660.000 Studierende ausbilden assen. Der dortige Bildungsmarkt entwik­kelte sich in kurzer Zeit wie kaum ein ande­rer Wirtschaftssektor. Der Staat finanziert die

Hochschulen nur noch zu rund 60 Prozent. Das bedeutet einen Zuschuß von durch­schnittlich 10.000 australischen Dollar jähr­lich. Eigenkapital, vermietete Grundstücke oder vermarktete Patente erweisen sich als lukrative Uni-Einnahmequellen. In Australien gibt es auf der Grundlage der zu erwarten­den künftigen Einkommen nach den ent­sprechenden Studiengängen gestaffelte Gebühren: Für Medizin müssen jährlich 5.500 australische Dollar, für Geistes- und Er­ziehungswissenschaften dagegen nur 3.500 nach Studienende gezahlt werden. B.E.

BÜCHER FÜR OPOLE

Die Mitarbeiter des Instituts für Slavistik der Uni haben auf besondere Weise ihre Verbundenheit mit den Kollegen der Partneruniversität Opole Ausdruck verlie­hen. Bekanntlich hat das Oderhochwasser vom Sommer 1997 auch in dieser polni­schen Stadt schwere Schäden angerichtet. Dabei ist die Slavistische Bibliothek dieser Universität stark in Mitleidenschaft gezo­gen worden. In die vielfältigen Hilfsaktio­nen, die Uni Potsdam spendete über 13.000 DM, brachten sich die Kollegen des

- Uni total. ­

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Potsdamer Instituts ein, indem sie eine private Buchspenden-Aktion ins Leben rie­fen, an der sich auch ehemalige Instituts­angehörige beteiligten. Diese Sammlung erbrachte rund 300 Bücher. Unterstützt wurde diese Aktion von der Universitätsbi­bliothek, deren Mitarbeiter nicht benötig­te Dubletten aus dem Bibliotheksbestand ermittelten und zur Verfügung stellten. So umfaßt die Sendung, die demnächst auf die Reise nach Polen geht, ca. 700 Einzel­exemplare. A. 5.

Grundsteine und Richtfeste

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