HERAUSFORDERUNGEN FÜR DAS 21. JAHRHUNDERT
Internationale Tagung zur Hochschulreform in Deutschland und Australien
Die Debatten um eine Hochschulreform reißen nicht ab. Sinkende Bildungsausyaben, alternative Finanzierungsquellen, | erstarrte Strukturen, Studiengebühren, _ Deregulierung, das sind einige der Stich
worte in dieser Debatte. Fast täglich drin
gen von den unterschiedlichsten Seiten neue Vorschläge an die Öffentlichkeit. Sie ind mehr oder weniger praktikabel. Hier st ein Blick über die nationalen Grenzen durchaus nützlich.
hies veranlaßte auch das Australienzentrum jer Universität Potsdam Ende Januar dieses ahres, eine internationale Tagung auszuchten.„Hochschulreform in Deutschland und Australien: Herausforderungen für das 1. Jahrhundert“ war der Diskussionsgegenstand. Die Konferenz widmete sich dem lochschulmanagement mit dem Schwer| punkt Finanzen und Personalfragen sowie )erspektiven auf dem internationalen Bildungsmarkt. Als Referenten konnten die J)rganisatoren unter anderem Entscheidungsträger deutscher und australischer Universitäten, aber auch Vertreter der Hochschulrektorenkonferenz, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes
(DAAD), der Humboldt-Stiftung, der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung(OECD) sowie Redner aus Bund und Land gewinnen.
Ist nun Australien in Fragen Hochschulmodell ein Vorbild für Deutschland? Die Meinungen dazu gehen weit auseinander. Tatsache jedenfalls ist es, daß sich auf dem ünften Kontinent an den 36 staatlichen Hochschulen rund 660.000 Studierende ausbilden assen. Der dortige Bildungsmarkt entwikkelte sich in kurzer Zeit wie kaum ein anderer Wirtschaftssektor. Der Staat finanziert die
Hochschulen nur noch zu rund 60 Prozent. Das bedeutet einen Zuschuß von durchschnittlich 10.000 australischen Dollar jährlich. Eigenkapital, vermietete Grundstücke oder vermarktete Patente erweisen sich als lukrative Uni-Einnahmequellen. In Australien gibt es auf der Grundlage der zu erwartenden künftigen Einkommen nach den entsprechenden Studiengängen gestaffelte Gebühren: Für Medizin müssen jährlich 5.500 australische Dollar, für Geistes- und Erziehungswissenschaften dagegen nur 3.500 nach Studienende gezahlt werden. B.E.
BÜCHER FÜR OPOLE
Die Mitarbeiter des Instituts für Slavistik der Uni haben auf besondere Weise ihre Verbundenheit mit den Kollegen der Partneruniversität Opole Ausdruck verliehen. Bekanntlich hat das Oderhochwasser vom Sommer 1997 auch in dieser polnischen Stadt schwere Schäden angerichtet. Dabei ist die Slavistische Bibliothek dieser Universität stark in Mitleidenschaft gezogen worden. In die vielfältigen Hilfsaktionen, die Uni Potsdam spendete über 13.000 DM, brachten sich die Kollegen des
- Uni total.
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PUTZ 3/98
SDAMER te# Nachrichten
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Potsdamer Instituts ein, indem sie eine private Buchspenden-Aktion ins Leben riefen, an der sich auch ehemalige Institutsangehörige beteiligten. Diese Sammlung erbrachte rund 300 Bücher. Unterstützt wurde diese Aktion von der Universitätsbibliothek, deren Mitarbeiter nicht benötigte Dubletten aus dem Bibliotheksbestand ermittelten und zur Verfügung stellten. So umfaßt die Sendung, die demnächst auf die Reise nach Polen geht, ca. 700 Einzelexemplare. A. 5.
Grundsteine und Richtfeste
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