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(1.1.2019) 03
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»- aus häufiger erwähnten als die Frauen. All diese Feststellungen scheinen die mei­sten auch durchaus auf sich selbst zu bezie­hen. Immerhin bestätigten rund 90 Prozent, seit Studienbeginn zumindest teilweise den eigenen Sprachgebrauch verändert zu ha­ben. Das falle vorrangig im Umgang mit Personen auf, die mit der Uni nichts zu tun haben. Von Eltern und Freunden höre man mitunter den Satz:Du bist wieder zu Hau­se, kannst normal mit uns sprechen. Die Veränderung bezieht sich jedoch offen­sichtlich in erster Linie auf den verstärkten

Gebrauch von Fachsprache.

Jene Einschätzung deckt sich mit dem Umfrageergebnis: Tatsächlich scheint sich die Sprache der Studierenden vor allem dadurch auszuzeichnen, daß man versucht, möglichst viele Fremd- und Fachwörter zu benutzen. Der größte Unterschied zu den Studenten früherer Jahrhunderte ist aber vor allem der, daß man diese Sprache weitest­gehend nur im Rahmen von Seminaren und Hausarbeiten verwendet. Außerhalb der Uni versuchen die meisten, wieder zurnor­malen Sprache zurückzukehren. axh

INFORMATIONEN ZUR FORSCHUNGSFÖRDERUNG

DFG-Schwerpunktprogramme

Der Senat der Deutschen Forschungsge­meinschaft(DFG) hat die Einrichtung von zwei neuen Schwerpunktprogrammen be­schlossen:Evolution des Systems Erde während des jüngeren Paläozoikums im Spiegel der Sediment-Geochemie und Strukturgradienten in Kristallen.

Nähere Informationen sind zu erhalten bei: Referat Geowissenschaften 1(Dr. Johannes Karte), Tel.(0228) 885-2363, E-Mail: bolck @ic5.dfg.d400.de bzw. Referat Geowissen­schaften 3(Dr. Susanne Faulhaber), Tel. (0228) 885-2363, E-Mail: faulhaber@ic7. dfg.d400.de.

Auskünfte erteilt auch Dr. Norbert Richter aus dem Dezernat 1, Tel. 977-1778. mn.

Smart System Engineering

Das Bundesministerium für Bildung, Wis­senschaft, Forschung und Technologie (BMBF) hat die FörderinitiativeSmart Sy­stem Engineering gestartet, um die Spit­zenposition der deutschen Forschung auf dem Gebiet des systemorientierten Schalt­kreisentwurfs weiter auszubauen und mit der Industrie zu verknüpfen. Ziel ist es, die Attraktivität Deutschlands für unternehme­rische Aktivitäten auf dem Gebiet der Mi­kroelektronik zu erhöhen. Für Informatio­nen steht zur Verfügung: Lutz Wenzel aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Projektträger für Informations­technik des BMBF, Abteilung Mikroelektro­nik, Rudower Chaussee 5, 12484 Berlin, Tel. (030) 67055-734, Fax(030) 67055-722. Aus­künfte sind auch erhältlich bei Dr. Norbert Richter, Dezernat 1, Tel. 977-1778 oder im Internet unter http://www.bmbf.de. rn

Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien

DasForum Interkulturelles Leben und Ler­nen(FILL) e.V. schreibt in Zusammenarbeit mit der Universität und der Stadt Augsburg denAugsburger Wissenschaftspreis für

Interkulturelle Studien mit einer Dotierung von 10.000 DM zum GeneralthemaInter­kulturelle Wirklichkeit in Deutschland: Fra­gen und Antworten auf dem Weg zur offenen Gesellschaft aus. Bewerbungsschluß dafür ist der 30. September 1998. Eingereicht wer­den können thematisch einschlägige wis­senschaftliche Arbeiten, insbesondere Ma­gister-, Staatsexamens- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen und Habilitationsschnf­ten, die nicht früher als zwei Jahre vor dem Bewerbungsschluß an einer deutschen Uni­versität abgeschlossen und vorgelegt wur­den. Bewerbungen sind mit zwei Exempla­ren der Studie, mit einer ca. zehnseitigen Zusammenfassung der Studie und mit min­destens einem Gutachten eines Professors/ einer Professorin über die jeweilige Uni­versitätsleitung an das Rektoramt der Univer­sität Augsburg, Universitätsstraße 2, 86159 Augsburg, zu richten. N

INTAS- Stipendien 1998

Die INTAS, die Internationale Vereinigung zur Förderung der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus den neuen unabhän­gigen Staaten der ehemaligen Sowjetunion, bietet jungen Wissenschaftlern bis zu 35 Jahren aus den GUS-Staaten(Armenien, Aserbaidschan, Weißrußland, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Moldawien, Russi­sche Föderation, Tadschikistan, Turkmeni­stan, Ukraine und Usbekistan), die in aus­laufenden oder kürzlich beendeten INTAS­Projekten involviert waren, die Möglichkeit, sich für Stipendien und Konferenzzu­schüsse zu bewerben.

Junge Wissenschaftler, die innerhalb eines laufenden oder kürzlich abgeschlossenen INTAS-Projektes zusätzliche Qualifikatio­nen erwarben, können sich für Stipendien von bis zu einem Jahr bewerben. Die För­dersumme beträgt bis zu 3.500 ECU. Die Forschungsarbeiten müssen in einem Insti­tut einer Hochschule oder einer privaten oder öffentlichen Einrichtung ausgeführt werden. Die Anträge können jederzeit ein­gereicht werden. Evaluierungsrunden 1998

sind der 15. April 1998, der 15. Juli 1998 und der 15. November 1998. Junge Wissen­schaftler, die innerhalb eines INTAS-Projek­tes exzellente Resultate erzielt haben, erhal­ten einen Zuschuß von bis zu 1.000 ECU, um ihre Ergebnisse auf Konferenzen bzw. Workshops vorzustellen, die in den GUS­Staaten oder in einem der INTAS-Mitglied­staaten stattfinden. Die Anträge müssen fünf Monate vor Beginn der Konferenz ein­gereicht werden.

Die Unterlagen müssen von den potentiel­len Antragstellern bei der INTAS angefor­dert werden: INTAS, Avenue des Arts 58,1000 Brüssel, Fax 0032-2-549 01 56, Email: young-scientists@intas.be. gr.

IT-Preis 1998

Im Rahmen des ESPRIT-Programms wird jährlich ein IT(Informationstechnologien) Preis für exzellente und gesellschaftlich relevante Arbeiten zu einem bestimmten Thema vergeben. Das diesjährige Thema lautet: Neue Produkte mit hohem Informa­tionstechnologie-Anteil und offensichtli­chem Marktpotential. Bewerbungen wer­den akzeptiert für Prototypen oder Produk­te, die nach dem 1. Juni 1996 im Markt ein­geführt wurden. Im Rahmen der Preisverlei­hung erhalten die ersten drei Bewerber je­weils 200.000 ECU. Darüber hinaus stehen 25 weitere Auszeichnungen in Höhe von jeweils 5.000 ECU zur Verfügung. Antrags­schluß ist der 28.04.1998, 17.00 Uhr. Weite­re Informationen bei: The European IT Prize, Ms. Helle Bonnet, Euro-CASE Secre­tariat, 16 rue Mazarine, F-75006 Paris, Tel. 0033-1-4441.4394, Fax 0033-1-4441.4355, Email: euro-case@institut-de-france.fr. gr.

Hochschulkooperation EU- USA

Die Generaldirektion XXII(Allgemeine und berufliche Bildung, Jugend) der Europäi­schen Kommission hat den dritten Aufruf zur Einreichung von gemeinsamen Vorschlägen veröffentlicht. Gefördert wird eine begrenz­te Anzahl innovativer Kooperationsmaß­nahmen zwischen Konsortien von Hoch­schul- und Berufbildungseinrichtungen aus den EU-Mitgliedstaaten und den USA. Je­dem Konsortium müssen mindestens drei EU-Partner und drei US-Partner angehören, davon jeweils mindestens zwei Hochschu­len aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten und verschiedenen Staaten der USA. Ein Auswahlkriterium für die EU-Partner ist die vorherige Teilnahme an einem EU-Pro­gramm im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung(z.B. Leonardo da Vin­ci, Socrates). Einzelheiten zu den förder­berechtigten Aktivitäten und den Zuschuß­höhen sind dem Ausschreibungstext im

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PUTZ 3/98

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