»- aus häufiger erwähnten als die Frauen. All diese Feststellungen scheinen die meisten auch durchaus auf sich selbst zu beziehen. Immerhin bestätigten rund 90 Prozent, seit Studienbeginn zumindest teilweise den eigenen Sprachgebrauch verändert zu haben. Das falle vorrangig im Umgang mit Personen auf, die mit der Uni nichts zu tun haben. Von Eltern und Freunden höre man mitunter den Satz:„Du bist wieder zu Hause, kannst normal mit uns sprechen.“ Die Veränderung bezieht sich jedoch offensichtlich in erster Linie auf den verstärkten
Gebrauch von Fachsprache.
Jene Einschätzung deckt sich mit dem Umfrageergebnis: Tatsächlich scheint sich die Sprache der Studierenden vor allem dadurch auszuzeichnen, daß man versucht, möglichst viele Fremd- und Fachwörter zu benutzen. Der größte Unterschied zu den Studenten früherer Jahrhunderte ist aber vor allem der, daß man diese Sprache weitestgehend nur im Rahmen von Seminaren und Hausarbeiten verwendet. Außerhalb der Uni versuchen die meisten, wieder zur„normalen“ Sprache zurückzukehren. axh
INFORMATIONEN ZUR FORSCHUNGSFÖRDERUNG
DFG-Schwerpunktprogramme
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft(DFG) hat die Einrichtung von zwei neuen Schwerpunktprogrammen beschlossen:„Evolution des Systems Erde während des jüngeren Paläozoikums im Spiegel der Sediment-Geochemie“ und „Strukturgradienten in Kristallen“.
Nähere Informationen sind zu erhalten bei: Referat Geowissenschaften 1(Dr. Johannes Karte), Tel.(0228) 885-2363, E-Mail: bolck @ic5.dfg.d400.de bzw. Referat Geowissenschaften 3(Dr. Susanne Faulhaber), Tel. (0228) 885-2363, E-Mail: faulhaber@ic7. dfg.d400.de.
Auskünfte erteilt auch Dr. Norbert Richter aus dem Dezernat 1, Tel. 977-1778. mn.
„Smart System Engineering“
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) hat die Förderinitiative„Smart System Engineering“ gestartet, um die Spitzenposition der deutschen Forschung auf dem Gebiet des systemorientierten Schaltkreisentwurfs weiter auszubauen und mit der Industrie zu verknüpfen. Ziel ist es, die Attraktivität Deutschlands für unternehmerische Aktivitäten auf dem Gebiet der Mikroelektronik zu erhöhen. Für Informationen steht zur Verfügung: Lutz Wenzel aus dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Projektträger für Informationstechnik des BMBF, Abteilung Mikroelektronik, Rudower Chaussee 5, 12484 Berlin, Tel. (030) 67055-734, Fax(030) 67055-722. Auskünfte sind auch erhältlich bei Dr. Norbert Richter, Dezernat 1, Tel. 977-1778 oder im Internet unter http://www.bmbf.de. rn
Wissenschaftspreis für Interkulturelle Studien
Das„Forum Interkulturelles Leben und Lernen(FILL) e.V.„ schreibt in Zusammenarbeit mit der Universität und der Stadt Augsburg den„Augsburger Wissenschaftspreis für
Interkulturelle Studien“ mit einer Dotierung von 10.000 DM zum Generalthema„Interkulturelle Wirklichkeit in Deutschland: Fragen und Antworten auf dem Weg zur offenen Gesellschaft“ aus. Bewerbungsschluß dafür ist der 30. September 1998. Eingereicht werden können thematisch einschlägige wissenschaftliche Arbeiten, insbesondere Magister-, Staatsexamens- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen und Habilitationsschnften, die nicht früher als zwei Jahre vor dem Bewerbungsschluß an einer deutschen Universität abgeschlossen und vorgelegt wurden. Bewerbungen sind mit zwei Exemplaren der Studie, mit einer ca. zehnseitigen Zusammenfassung der Studie und mit mindestens einem Gutachten eines Professors/ einer Professorin über die jeweilige Universitätsleitung an das Rektoramt der Universität Augsburg, Universitätsstraße 2, 86159 Augsburg, zu richten. N
INTAS- Stipendien 1998
Die INTAS, die Internationale Vereinigung zur Förderung der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus den neuen unabhängigen Staaten der ehemaligen Sowjetunion, bietet jungen Wissenschaftlern bis zu 35 Jahren aus den GUS-Staaten(Armenien, Aserbaidschan, Weißrußland, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Moldawien, Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan), die in auslaufenden oder kürzlich beendeten INTASProjekten involviert waren, die Möglichkeit, sich für Stipendien und Konferenzzuschüsse zu bewerben.
Junge Wissenschaftler, die innerhalb eines laufenden oder kürzlich abgeschlossenen INTAS-Projektes zusätzliche Qualifikationen erwarben, können sich für Stipendien von bis zu einem Jahr bewerben. Die Fördersumme beträgt bis zu 3.500 ECU. Die Forschungsarbeiten müssen in einem Institut einer Hochschule oder einer privaten oder öffentlichen Einrichtung ausgeführt werden. Die Anträge können jederzeit eingereicht werden. Evaluierungsrunden 1998
sind der 15. April 1998, der 15. Juli 1998 und der 15. November 1998. Junge Wissenschaftler, die innerhalb eines INTAS-Projektes exzellente Resultate erzielt haben, erhalten einen Zuschuß von bis zu 1.000 ECU, um ihre Ergebnisse auf Konferenzen bzw. Workshops vorzustellen, die in den GUSStaaten oder in einem der INTAS-Mitgliedstaaten stattfinden. Die Anträge müssen fünf Monate vor Beginn der Konferenz eingereicht werden.
Die Unterlagen müssen von den potentiellen Antragstellern bei der INTAS angefordert werden: INTAS, Avenue des Arts 58, B1000 Brüssel, Fax 0032-2-549 01 56, Email: young-scientists@intas.be. gr.
IT-Preis 1998
Im Rahmen des ESPRIT-Programms wird jährlich ein IT(Informationstechnologien)— Preis für exzellente und gesellschaftlich relevante Arbeiten zu einem bestimmten Thema vergeben. Das diesjährige Thema lautet: Neue Produkte mit hohem Informationstechnologie-Anteil und offensichtlichem Marktpotential. Bewerbungen werden akzeptiert für Prototypen oder Produkte, die nach dem 1. Juni 1996 im Markt eingeführt wurden. Im Rahmen der Preisverleihung erhalten die ersten drei Bewerber jeweils 200.000 ECU. Darüber hinaus stehen 25 weitere Auszeichnungen in Höhe von jeweils 5.000 ECU zur Verfügung. Antragsschluß ist der 28.04.1998, 17.00 Uhr. Weitere Informationen bei: The European IT Prize, Ms. Helle Bonnet, Euro-CASE Secretariat, 16 rue Mazarine, F-75006 Paris, Tel. 0033-1-4441.4394, Fax 0033-1-4441.4355, Email: euro-case@institut-de-france.fr. gr.
Hochschulkooperation EU—- USA
Die Generaldirektion XXII(Allgemeine und berufliche Bildung, Jugend) der Europäischen Kommission hat den dritten Aufruf zur Einreichung von gemeinsamen Vorschlägen veröffentlicht. Gefördert wird eine begrenzte Anzahl innovativer Kooperationsmaßnahmen zwischen Konsortien von Hochschul- und Berufbildungseinrichtungen aus den EU-Mitgliedstaaten und den USA. Jedem Konsortium müssen mindestens drei EU-Partner und drei US-Partner angehören, davon jeweils mindestens zwei Hochschulen aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten und verschiedenen Staaten der USA. Ein Auswahlkriterium für die EU-Partner ist die vorherige Teilnahme an einem EU-Programm im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung(z.B. Leonardo da Vinci, Socrates). Einzelheiten zu den förderberechtigten Aktivitäten und den Zuschußhöhen sind dem Ausschreibungstext im
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PUTZ 3/98
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