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Amtsblatt bzw. den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. Angebote sind in der EG und den USA per Einschreiben oder durch persönliche Abgabe bis 17. April 1998 zu übermitteln. Die Richtlinien für Bewerber und die Formulare sind erhältlich u.a. im Internet: http://europa.eu.int/en/comm/dg22/ dg22.html bei der Europäischen Kommission, GD XXII, Fax 0032-2-295.57.19, Arbeitsstelle EU des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Email: arbeitsstelle.eu @daad.de, Fax(0228) 88 25 51. gr.
5. Forschungsrahmenprogramm
Nach zähen und harten Verhandlungen haben die Forschungsminister der fünfzehn EU-Staaten auf ihrer Sitzung am 12. Februar eine politische Einigung zum„Gemeinsamen Standpunkt“ des Rates erzielt und damit den Weg frei gemacht für die Fortsetzung des Gesetzgebungsprozesses zum 5. Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung(RP). Der endgültige Wortlaut des Textes des Gemeinsamen Standpunktes wird in den kommenden Wochen fertiggestellt und dann an das Europäische Parlament zur 2. Lesung weitergeleitet. Das heißt, daß die Verabschiedung des Rahmenprogramms und der Einzelprogramme noch in diesem Jahr realistisch ist.
Für alle Interessenten wird das 5. Forschungsrahmenprogramm mit seinen bis dahin bekannten Inhalten, Strukturen und Neuerungen in einer Veranstaltung von Dr. Regina Gerber, Dezernat 1, während der EuropaWoche am 5. Mai 1998, 14.00-16.00 Uhr, im Senatssaal des Hauses 9 im Uni-Komplex Am Neuen Palais 10 vorgestellt. gr.
Weitere Förderung brandenburgischer WIPianer
Für den Zeitraum 1997 bis 2000 stehen dem Land Brandenburg nach dem Hochschulsonderprogramm 111 19,2 Mio. DM zur Verfügung. Hinzu kommen weitere 18 Mio. DM aus dem zwischen Bund und Ländern vereinbarten Zusatzprogramm„Innovative Forschungsprojekte in den neuen Ländern“. Insgesamt konnten 1997 aus diesen Geldern 127 ehemalige WIPianer, davon 97 Wissenschaftler und 30 wissenschaftlich-technische Mitarbeiter, weiter gefördert werden.
1998 stellte man 86 Projektanträge mit einem Finanzierungsvolumen von rund 10 Mio. DM, das die bereitstehenden Fördermittel jedoch um knapp 2 Mio. DM übersteigt. Bisher wurden 43 Projektanträge genehmigt. „Die restlichen rund 3 Mio. DM für 1998 stehen bereit“, sagt Wissenschaftsminister Steffen Reiche. So sollen Förderprogramme der EU genutzt werden, um die Lücke zwischen Förderantragssumme und zur Verfügung stehenden Mitteln zu schließen. pm
GRÜNDERSTAMMTISCH ZUR SELBSTÄNDIGENBETREUUNG
Im Parkhotel Potsdam, Forststraße 80, findet am 21. April 1998 um 18.00 Uhr die nächste Öffentliche Veranstaltung der Gründerstammtischreihe— organisiert durch den Potsdamer Innovations- und TechnologieTransfer(PITT)— statt. Hier treffen sich Existenzgründer, Unternehmer, Berater und Interessenten, um Erfahrungen und Informationen auszutauschen, Probleme zu diskutieren sowie Kontakte zu knüpfen. Zum Thema„Selbständigenbetreuung“ konnten zwei hochkarätige Referenten gewonnen werden: Ulrich Bode, Sprecher des GI(Gesellschaft für Informatiker)-Beirates der Selbständigen aus Bonn, und Dr.-Ing. Ulrich Dietzsch, Geschäftsführer des Technologiezentrums Teltow GmbH.„Betreuung von Selbständigen—- Erfahrungen zu Problemen und Erfolgen“,„Die Informationsrevolution— Wegweiser für Führungskräfte“ sowie„Regionale Angebote und Dienstlei
stungen für Selbständige“ werden bei den Ausführungen der Referenten die Hauptschwerpunkte sein. Die Referenten stehen für alle Probleme zu diesem Thema den Teilnehmern im Rahmen einer Diskussionsrunde zur Verfügung. Aufgrund der Förderung durch das Projekt„Prozeßbegleitende Unternehmensgründungen(PUG)“ des Landes Brandenburg— eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie des Landes Brandenburg sowie der T.IN.A Brandenburg GmbH, deren Projektmanager das bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg e.V. darstellt— ist die Teilnahme für alle Interessenten kostenlos. J.L.
Anmeldung und nähere Informationen sind über PITT telefonisch unter 0331/9771117 und http://www.pitt.uni-potsdam.de erhältlich.
UNI AUF DER HANNOVER MESSE‘98
Die Hannover Messe’98 findet vom 20. bis 25. April 1998 auf dem Messegelände Hannover statt. Auf dem Landesgemeinschaftsstand„Innovationsmarkt Brandenburg“ präsentiert sich das Institut für Mathematik/Numerische Mathematik unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Maaß mit dem Exponat 3DKontur-Tomographie. Mit dem Verfahren der Realzeit-Bilddatenverarbeitung werden Toleranzüberschreitungen, Abweichungen in Form und Farbe erkannt. Dabei reicht das Anwendungsspektrum von der OberfläChenkontrolle bis hin zur Untersuchung des Innenlebens von gegossenen oder gestanz
ten Werkstücken. Details, die dem mensch
lichen Beobachter verloren gehen würden, entdeckt man mit dem entwickelten Verfahren der 3D-Konturtomographie. Dabei ist es unerheblich, ob Fremdkörper wie Luft- und Schlackeeinschlüsse, Haarrisse, Defekte in Kleb- oder Schweißstellen gefunden oder der Inhalt von Koffern bzw. Containern inspiziert werden sollen. Die 3D-Kontur
Tomographie stellt eine zerstörungsfreie Werkstoffprüfung nach Maß dar. Dieses leistungsfähige Erkennungsverfahren kann speziell an eine Problemstellung angepaßt werden und spürt jegliche Qualitätsabweichungen von Produkten für Unternehmen auf, Eine frühzeitige Erkennung von Fertigungsfehlern senkt die Herstellungskosten in den entsprechenden Unternehmen. Zur Knüpfung neuer wirtschaftlicher Kontakte zwischen der Hochschule und den Unternehmen wird die Universität Potsdam, speziell das Institut für Mathematik, mit diesem Exponat einen Beitrag zur Darstellung der wissenschaftlich-technischen Leistungsfähigkeit des Landes Brandenburg leisten. II
Nähere Informationen zur Hannover Messe’98 und dem vorgestellten Exponat sind über den PITT telefonisch unter 0331/9771119/-1117 und http://www.pitt.unipotsdam.de zu erhalten.
WORKSHOP„REGIONALES STANDORTMARKETING“
Am 21. Oktober 1997 veranstaltete der PITT erstmalig einen Aktionstag an der Universität Potsdam mit dem Titel„Uni trifft Wirtschaft“(UTW). Damit sollten neue Kontakte geknüpft und Kooperationsprojekte initiiert werden. Im Mittelpunkt dieses Tages, der mit über 300 Teilnehmern eine große Resonanz aufwies, standen Kooperation und Personaltransfer. An der Veranstaltung beteiligten sich Wissenschaftler verschiedener Institute der Universität Potsdam, die ihre Projekte und
Produkte vorstellten, sowie Vertreter aus ca. 35 Unternehmen bei einer Messe. Im Rahmen des Aktionstages„Uni trifft Wirtschaft“ wurde bereits der Workshop „Innovationsdynamik, Arbeitsmarkt und Regionalentwicklung“ unter der Leitung von Prof. Dr. Paul J.J. Welfens aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät durchgeführt.
Der Workshop„Regionales Standortmarketing“ ist die erste vom PITT organisierte UTW-Folgeveranstaltung und findet>
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